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        <title>Hochschulnachrichten.com | Informations-Portal für Studium, Wissenschaft, Forschung &amp; Kunst</title>
        <link>http://www.hochschulnachrichten.com/</link>
        <description>Die zentrale Stelle für alle Informationen rund um die Bildungslandschaft Deutschland, sowie private und staatliche Hochschulen.</description>
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        <language>de-DE</language>
        <pubDate>Sat, 19 May 2012 02:53:23 GMT</pubDate>
        <lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 02:53:23 GMT</lastBuildDate>
        <ttl>60</ttl>
  
        <item>
          <title>Professor Wolfgang Marquardt ist neues Mitglied des Wissenschaftsrats</title>
          <description><![CDATA[
  <p>
    <strong>
      <a href="/live/RWTH-Aachen/rwth-aachen.aspx">RWTH
 Aachen</a>: Die Urkunde wirkt eher schlicht, daf&#252;r ist der Inhalt umso bedeutender: Per Post erreichte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt jetzt die Mitteilung, dass er vom Bundespr&#228;sidenten als neues Mitglied in die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats berufen wurde. Bereits an der Fr&#252;hjahrssitzung im Mai wird der Inhaber des Lehrstuhls f&#252;r Prozesstechnik der Aachener Verfahrenstechnik teilnehmen. </strong>
  </p>
  <p>&#8222;Diese Berufung ist f&#252;r mich nat&#252;rlich eine besondere Ehre&#8220;, freut sich Prof. Marquardt, der bereits 2001 mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet wurde. &#8222;Ich sehe es als eine wichtige Aufgabe an, in diesem Gremium die Ingenieurwissenschaften in ihrer ganzen Breite zu vertreten.&#8220; Einen Schwerpunkt wird f&#252;r ihn dabei das Spannungsfeld zwischen Grundlagenforschung und Ingenieurwissenschaften sowie der Transfer von Wissenschaft in die Anwendung bilden. &#8222;Die Kommunikation &#252;ber die Disziplinen hinweg zu f&#246;rdern und Verst&#228;ndnis f&#252;r die Interaktionsbed&#252;rfnisse der Ingenieure mit allen anderen Wissenschaftsdisziplinen zu schaffen, ist mir ein besonderes Anliegen.&#8220; Als weiteres bedeutendes Thema nennt Prof. Marquardt das Zusammenwachsen des europ&#228;ischen Wissenschaftsraumes: &#8222;Wir sollten in Europa ein Selbstverst&#228;ndnis entwickeln, das &#252;ber die Projektf&#246;rderung hinausgeht.&#8220; </p>
  <p>Die Aufnahme der Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission erfolgt auf gemeinsamen Vorschlag verschiedener hochkar&#228;tiger Wissenschaftseinrichtungen, zu denen auch die DFG geh&#246;rt. Die Berufung nimmt dann der Bundespr&#228;sident vor. Die Mitglieder geh&#246;ren dem Wissenschaftsrat maximal sechs Jahre an. Er setzt sich zudem aus Pers&#246;nlichkeiten des &#214;ffentlichen Lebens sowie Vertretern aus der Politik zusammen. Aufgabe des Wissenschaftsrates ist es, die Regierungen des Bundes und der L&#228;nder in allen hochschul- und forschungspolitischen Belangen zu beraten.</p>
  <p>
    <strong>Pressemitteilung der <a href="/live/RWTH-Aachen/rwth-aachen.aspx">RWTH
 Aachen</a></strong>
  </p>
]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Professor-Wolfgang-Marquardt-ist-neues-Mitglied-des-Wissenschaftsrats_1579.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 19:02:00 GMT</pubDate>
          <category>Namen &amp; Leute</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Leuphana Sommerakademie stellt Ausbildungsreife von Hauptschülern sicher</title>
          <description><![CDATA[
  <p>
    <strong>
      <a href="/live/Leuphana-Universit%C3%A4t-L%C3%BCneburg/leuphana-universitaet-lueneburg.aspx">Leuphana
 Universit&#228;t L&#252;neburg</a>: Die Leuphana Universit&#228;t L&#252;neburg widerspricht massiv den j&#252;ngsten Ver&#246;ffentlichungen zur Ausbildungsreife von Jugendlichen in Deutschland. &#8220;Hauptsch&#252;ler sind nicht zu dumm f&#252;r eine Lehrstelle", sagt der Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Kurt Czerwenka von der Leuphana Universit&#228;t L&#252;neburg. Es treffe zu, dass gerade Hauptschulen ihre Sch&#252;ler nicht ausreichend individuell f&#246;rdern k&#246;nnten. Die Erfahrungen mit den bundesweit einmaligen Leuphana Sommerakademien belegten aber eindeutig, dass gezielte F&#246;rderung fast allen Schulabg&#228;ngern einen Berufseinstieg erm&#246;glicht. Das neuartige Bildungskonzept wird bundesweit beachtet und soll jetzt in den Schulalltag Einzug halten.</strong>
  </p>
  <p>Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) klagen die deutschen Unternehmen &#252;ber die mangelnde Ausbildungsreife von Schulabsolventen. Betriebe m&#252;ssen ihre Auszubildenden zunehmend in Grundfertigkeiten nachschulen. In einer bundesweiten Erhebung des DIHK beklagen die befragten Unternehmen unzureichende schulische Qualifikationen und mangelnde pers&#246;nliche Kompetenzen bei den Ausbildungsplatzbewerbern. Es mangelt an Leistungsbereitschaft (48 Prozent), Belastbarkeit (44 Prozent) und Disziplin (46 Prozent). Auch die kognitiven F&#228;higkeiten entsprechen meist nicht den Anforderungen der Betriebe. Die Folge: Fehlende Ausbildungsreife verwehrt einer gro&#223;en Zahl von Sch&#252;lern die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz, obwohl gleichzeitig immer mehr Betriebe ihre Lehrstellen mangels geeigneter Bewerber nicht besetzen k&#246;nnen.<br /></p>
  <p>Die Leuphana Sommerakademie zeigt einen Ausweg. Seit drei Jahren werden Hauptsch&#252;ler der 8. Klassen in einem intensiven Sommercamp mit anschlie&#223;ender einj&#228;hriger Nachbetreuung erfolgreich fit gemacht f&#252;r den Einstieg ins Berufsleben. Prof. Dr. Kurt Czerwenka, Bildungswissenschaftler an der Leuphana Universit&#228;t L&#252;neburg, hat das Konzept der Sommerakademien entwickelt: &#8220;Mathematik, Lesefertigkeiten und Auftreten in Bewerbungssituationen bilden Schwerpunkte unseres Programms. Mit kreativen Projekten und Coaching-Angeboten geben wir den Jugendlichen das n&#246;tige Selbstbewusstsein, um an der eigenen Lebenssituation zu arbeiten." Der Erfolg des Konzeptes ist wissenschaftlich nachgewiesen. Legt man die Ma&#223;st&#228;be der PISA-Untersuchungen an, zeigt sich, dass allein die Lesefertigkeiten der Sch&#252;ler innerhalb von drei Wochen um zwei Schuljahre verbessert werden.<br /></p>
  <p>Die Teilnahme an der Sommerakademie verlangt von den Jugendlichen Engagement, immerhin finden die Camps w&#228;hrend der Sommerferien statt. Das dreiw&#246;chige Programm trainiert auch die Belastbarkeit der Sch&#252;ler, denn sie werden an jedem Tag gefordert. Eine einj&#228;hrige Nachbetreuung sichert die Nachhaltigkeit der Ma&#223;nahme - in regelm&#228;&#223;igen Treffen mit Studierenden werden Schulabschluss und Bewerbungen vorbereitet. Damit beweisen die Jugendlichen auch Durchhalteverm&#246;gen und den n&#246;tigen &#8220;Biss", den die Unternehmen so oft vermissen. </p>
  <p>Leuphana Sommerakademien haben bereits von Flensburg bis M&#252;nchen stattgefunden. In Nordrhein-Westfalen wird damit begonnen, das Konzept in den Schulalltag zu integrieren. Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit hat das Projekt von Beginn an massiv finanziell unterst&#252;tzt.</p>
  <p>
    <strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Leuphana-Universit%C3%A4t-L%C3%BCneburg/leuphana-universitaet-lueneburg.aspx">Leuphana
 Universit&#228;t L&#252;neburg</a></strong>
  </p>
]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Leuphana-Sommerakademie-stellt-Ausbildungsreife-von-Hauptschuelern-sicher_1578.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:57:00 GMT</pubDate>
          <category>Veranstaltungen</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Datenbank zur Nanotechnologie listet Firmen, Produkte und Forschungsinstitute</title>
          <description><![CDATA[
  <strong>
    <a href="/live/Universit%C3%A4t-des-Saarlandes/universitaet-des-saarlandes.aspx">Universit&#228;t
 des Saarlandes</a>: Nanoversiegelungen f&#252;r Glasfl&#228;chen, Textilimpr&#228;gnierungen oder Autolacke mit Nanopartikeln  - das sind nur einige von rund 650 Produkten und Dienstleistungen der Datenbank Nanodata. Sie enth&#228;lt detaillierte Informationen nicht nur &#252;ber Produkte und Verfahren der Nanotechnologie, sondern auch &#252;ber Hersteller, H&#228;ndler, Berater sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Wissenschaftler der Universit&#228;t des Saarlandes stellen die Datenbank vom 19. bis 23. April auf dem saarl&#228;ndischen Forschungsstand der Hannover Messe (Halle 2, Stand C 44) vor.  </strong>
  <br />
  <br />Nanodata ist die bisher umfassendste Nanodatenbank in Europa. Die Daten k&#246;nnen in deutscher, franz&#246;sischer und englischer Sprache recherchiert werden und sind neuerdings auch auf dem Handy abrufbar (http://wap.nanodaten.de/). Firmen, aber auch Privatpersonen finden in der Datenbank Produkte, Patente, Verfahren und Neuigkeiten aus Europa und dar&#252;ber hinaus. Au&#223;erdem werden die in der Nanotechnologie t&#228;tigen Unternehmen, Universit&#228;ten und Forschungsinstitute mit ihren Schwerpunkten und Projekten vernetzt. Eingetragene Benutzer k&#246;nnen auch selber Informationen zur Nanotechnologie einstellen. Dar&#252;ber hinaus ist es m&#246;glich, Anfragen zu stellen, die vom Projektkonsortium oder anderen eingetragenen Benutzern beantwortet werden k&#246;nnen.<br /><br />Die Nanotechnologie befasst sich mit Teilchen, die nur so gro&#223; sind wie Millionstel Millimeter. Materialeigenschaften werden in dieser L&#228;ngenskala vor allem von der Gr&#246;&#223;e der Teilchen beeinflusst. Nanotechnologische Forschung wird in vielen natur- und ingenieurwissenschaftlichen F&#228;chern betrieben. Ihre Anwendungen spielen in immer mehr Bereichen unseres Alltags eine Rolle. Seit Oktober 2008 f&#246;rdert ein Interreg-IVa-Projekt den Aufbau regionaler Inhalte der Datenbank. Koordinator von Nanodata ist die Gruppe von Professor Uwe Hartmann, Experimentalphysiker und Nanotechnologie-Experte an der Universit&#228;t des Saarlandes (Saarbr&#252;cken), gemeinsam mit Partnern aus Lothringen (Metz), Belgien (Li&#232;ge), Luxemburg und Rheinland-Pfalz (Zweibr&#252;cken).<br /><br /><p>Informationen unter: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.nanodaten.de/">www.nanodaten.de</a></p><p><strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Universit%C3%A4t-des-Saarlandes/universitaet-des-saarlandes.aspx">Universit&#228;t
 des Saarlandes</a></strong></p>]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Datenbank-zur-Nanotechnologie-listet-Firmen--Produkte-und-Forschungsinstitute_1577.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:55:00 GMT</pubDate>
          <category>Aktionen</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Renommierte Klang- und Radiokünstler zu Gast bei den Weimarer Radiogesprächen</title>
          <description><![CDATA[
  <strong>
    <a href="/live/Bauhaus-Universit%C3%A4t-Weimar/bauhaus-universitaet-weimar.aspx">Bauhaus-Universit&#228;t
 Weimar</a>: Wie klingen Gehirnstr&#246;me, ein Mandelbrotdiagramm oder der Klimawandel? Und wie wird Klang zum Instrument der Markenkommunikation? Eine Sonifikationsexpertin und ein Sound-Branding-Entwickler geben Antworten.</strong>
  <br />
  <br />Im Sommersemester 2010 f&#252;hrt die Professur Experimentelles Radio der Bauhaus-Universit&#228;t Weimar unter der Leitung von Prof. Nathalie Singer die  Vortragsreihe &#8222;Radiogespr&#228;che&#8220; bereits im dritten Jahr fort. Die beiden ersten Vortr&#228;ge finden im Rahmen des Projektes &#8222;acoustic turn&#8220; statt, welches sich vorrangig dem Ph&#228;nomen des (Zu)H&#246;rens und der akustischen Gestaltung unserer Umgebung widmet.<br /><br />Den Auftakt der diesj&#228;hrigen Radiogespr&#228;che gestaltet die Medienk&#252;nstlerin und Autorin Theresa Schubert-Minski mit einem Vortrag unter dem Titel &#8222;Sonifikation als k&#252;nstlerische Methode&#8220;. Er behandelt Sonifikation als eine noch relativ junge wissenschaftliche Forschungsrichtung, mit besonderem Fokus auf sonifizierenden Methoden als k&#252;nstlerische Praxis. Wie h&#246;ren sich Gehirnstr&#246;me an, wie klingt ein Mandelbrotdiagramm, wie macht man unsichtbare chemische Prozesse h&#246;rbar und wie k&#246;nnte sich der Klimawandel anh&#246;ren? Theresa Schubert-Minski stellt K&#252;nstler und Klangbeispiele vor.<br /><br />Ihr folgt eine Woche sp&#228;ter Prof. Carl-Frank Westermann, Kreativchef f&#252;r akustische Markenf&#252;hrung bei der Firma MetaDesign und Gastprofessor bei Sound Studies an der UDK Berlin. Unter dem Titel &#8222;Sound Branding &#8211; only the name is new&#8220; wird Carl-Frank Westermann aus seiner langj&#228;hrigen Berufspraxis berichten. Der Mensch wird durch seine jeweilige Klangumgebung gepr&#228;gt. Anhand einer Reihe von Beispielen werden Klangereignisse und -erlebnisse pr&#228;sentiert, die aufzeigen, dass Klangkonditionierung allgegenw&#228;rtig ist. Sound Branding ist folglich nur der logische Schritt hin zu einem neuen und bewusst strategisch gestalteten Markenkommunikations-Instrument.<br /><br />Theresa Schubert-Minski studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universit&#228;t in Weimar, arbeitete im Anschluss an ihr Studium als freie K&#252;nstlerin, Journalistin und seit Anfang 2010 bei der Ars Electronica in Linz. F&#252;r den Bayerischen Rundfunk produzierte sie 2009 das Feature &#8222;H&#246;ren nach Zahlen: Sonifikation, Forschung zwischen Wissenschaft und Kunst&#8220;.<br /><br />Prof. Carl-Frank Westermann ist bei MetaDesign seit 2000 verantwortlich f&#252;r akustische Markenf&#252;hrung. Hier betreute er Marken wie z.B. Allianz, Lufthansa, eBay, Siemens und S&#252;dtirol. Seit 2002 ist er Gastprofessor im Masterstudiengang &#8222;Sound Studies&#8220; der Universit&#228;t der K&#252;nste in Berlin.<br /><br />Termine:<br /><ul><li>Mittwoch, 21. April 2010, 15 Uhr: &#8222;Sonifikation als k&#252;nstlerische Methode&#8220; (Theresa Schubert-Minski)</li><li>Mittwoch, 28. April 2010, 15 Uhr: &#8222;Sound Branding &#8211; only the name is new&#8220; (Prof. Carl-Frank Westermann)<br /><br /></li></ul>Die Vortr&#228;ge fingen im Glaspavillon der Limona (Steubenstr. 8, 99423 Weimar) statt. Sie sind &#246;ffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen.<br /><br /><p>Mehr Informationen unter: <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.experimentellesradio.de/">Experimentelles Radio</a></p><p><strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Bauhaus-Universit%C3%A4t-Weimar/bauhaus-universitaet-weimar.aspx">Bauhaus-Universit&#228;t
 Weimar</a></strong></p>]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Renommierte-Klang--und-Radiokuenstler-zu-Gast-bei-den-Weimarer-Radiogespraechen_1576.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:51:00 GMT</pubDate>
          <category>Namen &amp; Leute</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Entwicklung und Realisierung innovativer Logistiksysteme</title>
          <description><![CDATA[
  <p>
    <strong>
      <a href="/live/Technische-Hochschule-Wildau/technische-fachhochschule-wildau.aspx">Technische
 Hochschule Wildau (FH)</a>: Die Technische Hochschule Wildau und die Projektlogistik GmbH, Wildau, unterzeichneten am 14. April 2010 eine langfristige Kooperationsvereinbarung. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Vorhaben bei der Planung, Entwicklung und Realisierung von logistischen Systemen in Unternehmen, insbesondere bei der Prozess- und Organisationsoptimierung. Die TH Wildau hat sich mit ihrem Lehr- und Forschungsschwerpunkt Logistik zu einem Kompetenzzentrum f&#252;r die Logistikbranche entwickelt, mit bundesweiter und internationaler Ausstrahlung. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Wissensgebiet Produktionslogistik und Prozessoptimierung.</strong>
  </p>
  <p>&#187;Die Technische Hochschule Wildau bietet f&#252;r uns ein attraktives wissenschaftliches Umfeld&#171;, hob Kai Sticher, Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter der Projektlogistik GmbH, anl&#228;sslich der Vertragsunterzeichnung hervor. Das mittelst&#228;ndische Unternehmen, das seinen Standort unmittelbar am TH-Campus in einer denkmalgesch&#252;tzten Industriehalle hat, sieht in der Kooperation eine strategische Partnerschaft, um am Markt f&#252;r unternehmensnahe Logistikdienstleistungen mit innovativen L&#246;sungen weiter zu wachsen. </p>
  <p>&#187;Enge Kontakte zwischen der Hochschule und Unternehmen sind nicht nur f&#252;r die ergebnisorientierte angewandte Forschung und Entwicklung sondern insbesondere auch f&#252;r die praxisnahe Ausbildung unserer Studierenden wichtig&#171;, betonte TH-Pr&#228;sident Prof. Dr. L&#225;szl&#243; Ungv&#225;ri. Er verwies auf die schon seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Projektlogistik GmbH auf diesem Gebiet. Aktuell betreuen Mitarbeiter des Unternehmens vier Diplom- bzw. Masterarbeiten.</p>
  <p>
    <strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Technische-Hochschule-Wildau/technische-fachhochschule-wildau.aspx">Technische
 Hochschule Wildau (FH)</a></strong>
  </p>
]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Entwicklung-und-Realisierung-innovativer-Logistiksysteme_1575.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:45:00 GMT</pubDate>
          <category>Kooperationen</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Neues vom Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) auf der Hannover Messe</title>
          <description><![CDATA[
  <strong>
    <a href="/live/Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universit%C3%A4t-Hannover/gottfried-wilhelmleibniz-universitaet-hannover.aspx">Gottfried
 Wilhelm Leibniz Universit&#228;t Hannover</a>: Auch in diesem Jahr pr&#228;sentiert sich das PZH auf dem Gemeinschaftsstand der Leibniz Universit&#228;t Hannover mit aktuellen Forschungsthemen und -ergebnissen aus der Produktionstechnik.</strong>
  <br />
  <br />Am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universit&#228;t Hannover werden alle Bereiche und Prozessschritte der Produktionstechnik erforscht und optimiert: von den Werkstoffeigenschaften bis hin zur Planung ganzer Fabriken. Entsprechend vielf&#228;ltig ist der Themenf&#228;cher, den die sechs Institute mit ihren Exponaten auf der Hannover Messe in Halle 2 am Stand C10 ausbreiten k&#246;nnen:<br /><br />Das Institut f&#252;r Fabrikanlagen und Logistik (IFA) demonstriert seine Forschungs- und Beratungsleistungen mithilfe einer Visualisierung &#8211; zu sehen ist unter anderem die Planung der Fabrik Wackersdorf der Modine GmbH, die 2006 f&#252;r ihre &#8222;hervorragende Montage&#8220; im Wettbewerb &#8222;Fabrik des Jahres&#8220; ausgezeichnet wurde.<br /><br />Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts f&#252;r Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) haben f&#252;r die Messebesucher ein selbst entwickeltes Tiefziehwerkzeug auseinandergebaut, um zu zeigen, wie damit Blechbauteile lokal auf minus 20 Grad abgek&#252;hlt und deren Eigenschaften durch den Einfluss der unterschiedlichen Temperaturen beim Umformen ganz gezielt eingestellt werden k&#246;nnen &#8211; genau so, wie es der sp&#228;tere Einsatz beispielsweise als &#8222;Crashbox&#8220; im Auto erforderlich macht.<br /><br />Das Institut f&#252;r Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) stellt seinen Forschungsbereich &#8222;Oberfl&#228;chenfunktionalisierung&#8220; vor. Dazu geh&#246;ren Mikroschmiertaschen, die die Reibung etwa in Zylinderbuchsen minimieren, Riblets, die nach dem Vorbild von Haifischhaut beispielsweise den Luftwiderstand von Verdichterschaufeln reduzieren und auch das robuste Speichern von Informationen im Bauteil selbst, das unter anderem dem Plagiatschutz dient. Plakativer wirkt das S&#228;geblatt, das die Wissenschaftler zum Gong umfunktionieren: Wenn Standbesucher ihn anschlagen, h&#246;ren sie ihn nicht nur, sie sehen auf einem Monitor auch das Ergebnis einer Modalanalyse, mit der normalerweise unerw&#252;nschte Eigenschwingungen von Maschinen ausfindig gemacht werden.<br /><br />Die Wissenschaftler vom Institut f&#252;r Mikroproduktionstechnik (IMPT) demonstrieren ihre Forschungsschwerpunkte am Beispiel eines Festplattenspeichers: Sie haben nicht nur den elektro-magnetischen Mikroaktor zur Feinpositionierung des Schreib-/Leseelementes entwickelt, sondern auch die zum Auslesen der magnetisch gespeicherten Informationen verwendeten magneto-resistiven Mikrosensoren. Am IMPT durchgef&#252;hrte tribologische Analysen geben Auskunft &#252;ber das Reib- und Verschlei&#223;verhalten des Mikrobauteils. Wissenschaftler vom Institut f&#252;r Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) pr&#228;sentieren ein Handhabungsger&#228;t f&#252;r Roboter, das mithilfe von RFID und kognitiven F&#228;higkeiten in der Lage ist, Produkte und Geometrien zu erkennen und zu nutzen. Damit tr&#228;gt es zur Automatisierung von Materialfl&#252;ssen bei.<br /><br />Die Wissenschaftler schlie&#223;lich, die sich am Institut f&#252;r Werkstoffkunde (IW) mit &#8222;zerst&#246;rungsfreien Pr&#252;fverfahren&#8220; besch&#228;ftigen, demonstrieren an zwei Versuchsst&#228;nden die M&#246;glichkeiten von Wirbelstrommessungen. Mithilfe solcher Wirbelstr&#246;me lesen sie am Stand etwa Informationen aus, die zuvor &#252;ber eine lokale W&#228;rmebehandlung in Bauteilen hinterlegt wurden. &#220;ber Belastungssensoren im Bauteil selbst k&#246;nnen au&#223;erdem Informationen &#252;ber die Bauteilbeanspruchung gewonnen werden. Und ob Zahnradz&#228;hne tats&#228;chlich genau so hart sind, wie sie sein m&#252;ssten, verr&#228;t zerst&#246;rungsfrei schon im Fertigungsablauf eine selbst entwickelte Sonde und eine sogenannte &#8222;Harmonischen-Analyse&#8220;.<br /><br />Wer besonderes Interesse an den Ergebnissen des PZH-Sonderforschungsbereichs 653 &#8222;Gentelligente Bauteile&#8220; hat, ist am Donnerstag, 22. April 2010, herzlich eingeladen, das Kolloquium &#8222;Genetik und Intelligenz &#8211; Neue Wege in der Produktionstechnik&#8220; im Convention Center zu besuchen. Infos dazu unter www.sfb653.uni-hannover.de <br /><br /><p>Weitere Einblicke in die Forschung am Produktionstechnischen Zentrum k&#246;nnen die Messebesucher mit nach Hause nehmen: Das neue Magazin &#8222;pzh&#8220; will auf verst&#228;ndliche Weise nicht nur einzelne Forschungsprojekte, sondern auch die Themenvielfalt im Maschinenbau und insbesondere in der Produktionstechnik veranschaulichen.</p><p><strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universit%C3%A4t-Hannover/gottfried-wilhelmleibniz-universitaet-hannover.aspx">Gottfried
 Wilhelm Leibniz Universit&#228;t Hannover</a></strong></p>]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Neues-vom-Produktionstechnischen-Zentrum-Hannover--PZH--auf-der-Hannover-Messe_1574.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:36:00 GMT</pubDate>
          <category>Veranstaltungen</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Krebsgen mit neuer Funktion</title>
          <description><![CDATA[
  <strong>
    <a href="/live/Philipps-Universit%C3%A4t-Marburg/philipps-universitaet-marburg.aspx">Philipps-Universit&#228;t
 Marburg</a>: Wissenschaftler aus Marburg, Jena, Heidelberg und Berlin haben ein Gen gefunden, das Fehlverteilungen von Chromosomen verhindert, die zu Krebserkrankungen f&#252;hren k&#246;nnen. Die Wissenschaftszeitschrift &#8222;Nature Cell Biology&#8220; ver&#246;ffentlicht in ihrer kommenden Ausgabe die Forschungsergebnisse, die vorab im Internet publiziert wurden.</strong>
  <br />
  <br />Wenn sich K&#246;rperzellen teilen, werden die zuvor verdoppelten Chromosomen auf die Tochterzellen verteilt. Eines der Hauptkennzeichen menschlicher Krebserkrankungen sind Chromosomen-Fehlverteilungen, die w&#228;hrend der Kernteilung entstehen, der so genannten Mitose. &#8222;Wir wollten Gene identifizieren, die h&#228;ufig in Tumoren inaktiviert sind und deren Inaktivierung zu Chromosomen-Fehlverteilungen f&#252;hrt&#8220;, erl&#228;utert der Marburger Krebsforscher Dr. Holger Bastians, der Seniorautor und Koordinator der Studie.<br /><br />Schon fr&#252;here wissenschaftliche Ergebnisse brachten das Gen CHK2 mit verschiedenen Krebserkrankungen in Verbindung. Die Forschergruppe untersuchte nun Lungen-Tumorgewebe von &#252;ber 100 Patienten, bei denen Chromosomen-Fehlverteilungen sehr h&#228;ufig vorkommen. Dabei zeigte sich, dass das Gen bei &#252;ber der H&#228;lfte der Proben fehlte; die Marburger Wissenschaftler vermuten daher, CHK2 k&#246;nne ein wichtiger Tumorsuppressor bei Lungenkrebs sein.<br /><br />Bislang ging man davon aus, dass das Genprodukt von CHK2 lediglich daran beteiligt ist, wenn Zellen auf eine Besch&#228;digung der Erbsubstanz DNA reagieren. Die aktuelle Ver&#246;ffentlichung belegt nun eine neue Funktion des Enzyms, n&#228;mlich f&#252;r den ordnungsgem&#228;&#223;en Verlauf der Mitose: Wenn CHK2 fehlt, bilden menschliche Kulturzellen den so genannten Spindelapparat nicht korrekt, der die Chromosomen auf gegen&#252;berliegende Seiten der sich teilenden Zelle zieht. Dadurch kommt es zu einer fehlerhaften Verteilung der Chromosomen, wie sie f&#252;r Tumore typisch ist.<br /><br />CHK2 wirkt dabei nicht alleine, sondern modifiziert den Tumorsuppressor BRCA1, &#8222;der sehr h&#228;ufig in Brusttumoren inaktiviert ist&#8220;, wie Bastians erkl&#228;rt. Er und seine Kollegen konnten zeigen, dass die Modifzierung von BRCA1 durch CHK2 essentiell ist, um eine korrekte Chromosomenverteilung sicherzustellen.<br /><br /><p>Der Marburger Arbeitsgruppenleiter, der durch ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&#246;rdert wird, plant nun, n&#228;her zu untersuchen, welche Funktionen die beiden Gene beim mitotischen Spindelaufbau erf&#252;llen. Au&#223;erdem m&#246;chte er herausfinden, ob sich ihr Fehlen &#8222;auch therapeutisch ausnutzen lassen k&#246;nnte&#8220;.</p><p>Originalpublikation: Ailine Stolz &amp; al.: The CHK2&#8211;BRCA1 tumour suppressor pathway ensures chromosomal stability in human somatic cells, Nature Cell Biol. 12 (Mai 2010), DOI: 10.1038/ncbBastians</p><p><strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Philipps-Universit%C3%A4t-Marburg/philipps-universitaet-marburg.aspx">Philipps-Universit&#228;t
 Marburg</a></strong></p>]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Krebsgen-mit-neuer-Funktion_1573.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:34:00 GMT</pubDate>
          <category>Medizin</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Hannover Messe 2010: Leibniz Universität Hannover präsentiert Innovationen</title>
          <description><![CDATA[
  <strong>
    <a href="/live/Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universit%C3%A4t-Hannover/gottfried-wilhelmleibniz-universitaet-hannover.aspx">Gottfried

 Wilhelm Leibniz Universit&#228;t Hannover</a>: </strong>
  <strong>Mit Schwerpunkten aus den Bereichen &#8222;Energieeffizienz &#8211; Energiemanagement&#8220; und &#8222;Maschinenbau von Mikro bis Makro&#8220; pr&#228;sentieren 19 Institute der Leibniz Universit&#228;t Hannover vom 19. bis 23. April 2010 innovative technische Entwicklungen. Die zukunftsweisenden Projekte werden auf dem Gemeinschaftsstand der Leibniz Universit&#228;t, Halle 2, Stand C10, zu sehen sein. Beteiligt sind Institute aus den Fakult&#228;ten Elektrotechnik und Informatik, Bauingenieurwesen und Geod&#228;sie, Maschinenbau sowie das Institut f&#252;r Solarenergieforschung GmbH Hameln/Emmerthal.</strong>
  <br />
  <br />Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts f&#252;r Mehrphasenprozesse informieren &#252;ber ein Verfahren zur Herstellung funktionalisierter Polymerfasern im Nano- und Mikrometerbereich zur Produktion von Tr&#228;gerstukturen f&#252;r k&#252;nstliche Gewebe in der regenerativen Medizin. Gezeigt werden aus Feinstfasern hergestellte Beispiele f&#252;r Nervenleitr&#246;hrchen, k&#252;nstliche Blutgef&#228;&#223;e, Herzklappen sowie mit Feinstfasern beschichtete Implantate. Der Sonderforschungsbereich 599 pr&#228;sentiert einen Herzschlagsimulator zum Testen abbaubarer Implantate als tempor&#228;re Gewebeverst&#228;rkungen.<br /><br />Neben den M&#246;glichkeiten, unterschiedliche dezentrale Energiesysteme wie Brennstoffzellen, Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen effizient miteinander zu vernetzen, stellen Forscherinnen und Forscher Pr&#252;fverfahren zur Qualit&#228;tssicherung von Solarzellen und zur Schadens&#252;berwachung an Rotorbl&#228;ttern von Windkraftanlagen (&#8222;Condition Monitoring&#8220;) vor.<br /><br />Gezeigt werden au&#223;erdem neuartige lichtwellengesteuerte Treiberschaltungen, die f&#252;r die &#220;berwachung von Elektronikkomponenten in Offshore-Windenergieanlagen bestimmt sind. Dar&#252;ber hinaus geht es um Leistungselektronik und Induktionsverfahren zur energieeffizienten Steuerung von Maschinen und f&#252;r energieoptimierte Fertigungsprozesse. Ein Forscherteam zeigt Konzepte des &#8222;Energy Harvesting&#8220;, die die in Systemen bereits vorhandenen Energieformen f&#252;r andere Anwendungen nutzbar machen. Weitere Themen sind ultraschallbetriebene reibungsarme Lager, Komponenten f&#252;r Motorentechnik und Robotik sowie zerst&#246;rungsfreie Pr&#252;fverfahren.<br /><br /><p>Besucherinnen und Besucher k&#246;nnen sich au&#223;erdem &#252;ber einen Robotergreifer informieren, der regellos orientierte Packst&#252;cke auch im Dunkeln orten und greifen kann, und &#252;ber Bauteile, deren Dimensionen im Mikrometerbereich liegen und die in der Sensorik und Medizintechnik eingesetzt werden. Die Forschungs- und Technologiekontaktstelle uni transfer der Leibniz Universit&#228;t ist am Stand pr&#228;sent und ber&#228;t zu Kooperationsm&#246;glichkeiten und Angeboten f&#252;r die Wirtschaft. </p><p><strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universit%C3%A4t-Hannover/gottfried-wilhelmleibniz-universitaet-hannover.aspx">Gottfried
 Wilhelm Leibniz Universit&#228;t Hannover</a></strong></p>]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Hannover-Messe-2010--Leibniz-Universitaet-Hannover-praesentiert-Innovationen_1572.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:31:00 GMT</pubDate>
          <category>Hochschule allgemein</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>UDE-Forscher Balzani erhält Maier-Leibnitz-Preis der DFG</title>
          <description><![CDATA[
  <strong>
    <a href="/live/Universit%C3%A4t-Duisburg-Essen/universitaet-duisburg-essen.aspx">Universit&#228;t
 Duisburg-Essen</a>: Es ist eine Entwicklung, von der Medizin und Autoindustrie gleicherma&#223;en profitieren k&#246;nnten: Dr. Daniel Balzani, Mechanik-Ingenieur der Uni Duisburg-Essen (UDE), hat Simulationsmodelle konstruiert, die Arterienbehandlungen und High-Tech-St&#228;hle verbessern helfen. Daf&#252;r hat ihm die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die wichtigste Auszeichnung f&#252;r den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland zuerkannt. Der 33-J&#228;hrige erh&#228;lt am 20. Mai in Bonn einen der sechs Heinz Maier-Leibnitz-Preise und damit auch 16.000 Euro, um seine Forschung weiterzuf&#252;hren.<br /></strong>
  <br />"Daniel Balzani geh&#246;rt im Bereich der Mechanik zur Spitze der deutschen Nachwuchswissenschaftler und hat sich durch sein eigenst&#228;ndiges Profil und vielf&#228;ltige Kontakte auch international bereits einen Namen gemacht", lobt die DFG. Vor allem mit seinen Arbeiten zur Entwicklung eines Materialmodells, mit dem das mechanische Verhalten arteriellen Gewebes beschrieben werden kann, habe er Neuland betreten.<br /><br />Arterien sind sehr komplexe Gef&#228;&#223;e, die das Blut transportieren und den Blutdruck regulieren. Ihre W&#228;nde bestehen u.a. aus elastischem und Muskelgewebe. Sind Arterien verengt, was h&#228;ufig zu Schlaganf&#228;llen und Herzinfarkten f&#252;hrt, werden sie operativ geweitet. Man sagt auch "&#252;berdehnt". Wie sich dabei die Gewebeschichten und -fasern in den Arterienw&#228;nden verhalten, ist bislang nur bedingt abzusch&#228;tzen, und doch h&#228;ngt davon auch der Erfolg der Behandlung ab. "Grunds&#228;tzlich lie&#223;en sich die Reaktionen mit Computersimulationen auf Basis der so genannten Finiten-Element-Methode berechnen", sagt Balzani. "Allerdings ben&#246;tigt man hierf&#252;r ein geeignetes mathematisches Modell, das die m&#246;glichen Sch&#228;digungseffekte kalkuliert und die Eigenspannungen der Arterien sowie die Belastungsparameter ber&#252;cksichtigt." Diese Modellierung &#252;berdehnter Arterienw&#228;nde hat den UDE-Wissenschaftler seit Beginn seiner Doktorarbeit besch&#228;ftigt.<br /><br />Seine Ergebnisse kommen auch dem modernen Ingenieurbau zu Gute, der ultrahochfeste Mehrphasenst&#228;hle wegen ihrer herausragenden Eigenschaften verwendet. So etwa in der Autoindustrie. Diese ben&#246;tigt Materialien, die extrem stabil -- wegen des Unfallschutzes --, aber trotzdem stark umformf&#228;hig sind. "Wenn solche Bauteile konstruiert werden sollen, m&#252;ssen die Materialeigenschaften zuverl&#228;ssig beschrieben werden. Man muss wissen, wann und warum ein Material ,versagt', wie Dehnung, H&#228;rte, Spannung und andere Parameter sich auswirken", sagt Balzani. Er hat die Entwicklung einer ,numerischen Mehrskalenbeschreibung', vorangetrieben -- ein Verfahren, das auch in die allgemeine Materialtheorie Eingang finden d&#252;rfte.<br /><br /><p>Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist nicht die erste Auszeichnung des "jungen Spitzenwissenschaftlers" (DFG). 2005 erhielt Balzani den M.I.T. Fellowship Award des renommierten Massachusetts Institute of Technology (Boston), 2009 den Richard von Mises-Preis der Gesellschaft f&#252;r Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM). Studiert hat er Bauingenieurwesen an der UDE, als Promotionsstipendiat ging er an die TU Darmstadt und forscht seit 2006 wieder am Institut f&#252;r Mechanik "seiner" Uni. Wie es sich als Inhaber eines Lehrstuhl anf&#252;hlt, konnte er in den letzten zw&#246;lf Monaten feststellen: An der Leibniz Universit&#228;t Hannover vertrat er eine Professur f&#252;r Baumechanik. Bis Ende des Jahres m&#246;chte der 33-J&#228;hrige nun vor allem seine Habilitation fertigstellen.</p><p><strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Universit%C3%A4t-Duisburg-Essen/universitaet-duisburg-essen.aspx">Universit&#228;t
 Duisburg-Essen</a></strong></p>]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/UDE-Forscher-Balzani-erhaelt-Maier-Leibnitz-Preis-der-DFG_1571.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:28:00 GMT</pubDate>
          <category>Preise</category>
        </item>
  
        <item>
          <title>Archimedes-Preis 2010 für Mathematik für TU-Professor Hans-Wolfgang Henn</title>
          <description><![CDATA[
  <strong>
    <a href="/live/Technische-Universit%C3%A4t-Dortmund/technische-universitaet-dortmund.aspx">Technische

 Universit&#228;t Dortmund</a>: </strong>
  <strong>Der Deutsche Verein zur F&#246;rderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) hat Prof. Hans-Wolfgang Henn mit dem Archimedes-Preis 2010 ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung w&#252;rdigt der F&#246;rderverein das vielf&#228;ltige und beispielhafte Engagement des Mathematikdidaktikers, der sich nicht nur in der Lehrerausbildung engagiert, sondern auch zahlreiche Lehrerfortbildungen durchf&#252;hrt. Eng verbunden ist Hans-Wolfgang Henn dem F&#246;rderverein unter anderem auch durch die Herausgabe des sogenannten &#8222;Mathekoffers&#8220;: eine Idee des F&#246;rdervereins, an dessen Erfolg Wolfgang Henn ma&#223;geblich mitgewirkt hat. Der Preis, der in j&#228;hrlichem Wechsel f&#252;r Mathematik und Physik vergeben wird, ist gestiftet vom Schroedel Verlag Hannover und mit 2.500 Euro dotiert.</strong>
  <br />
  <br />Prof. Dr. Hans-Wolfgang Henn ist an der Technischen Universit&#228;t Dortmund in der Ausbildung von k&#252;nftigen Mathematiklehrern t&#228;tig. Vor seiner universit&#228;ren Laufbahn war er 20 Jahre lang als Lehrer am Lessing-Gymnasium in Karlsruhe aktiv und davon die letzten zehn Jahre als Fachleiter f&#252;r Mathematik am Staatlichen Seminar f&#252;r Schulp&#228;dagogik. Er bringe also eine umfangreiche schulische Erfahrung mit und hat diese in seiner T&#228;tigkeit im Rahmen der Lehrerausbildung gewinnbringend eingebracht, so MNU-Vorstandsmitglied Hans-J&#252;rgen Elschenbroich in seiner Laudatio. Und weiter f&#252;hrt er aus: &#8222;Er ist kein empirischer Forscher, der auf der PISA-Welle schwimmt, sondern ein Stoffdidaktiker bester G&#252;te. Es geht ihm um realen Unterricht und um Inhalte des selbigen. Davon zeugen zahlreiche schulbezogene Ver&#246;ffentlichungen in Zeitschriften wie mathematik lehren, Ver&#246;ffentlichungen zur Geometrie, Stochastik und vor allem zum Realit&#228;tsbezug von Mathematik, z.B. in der ISTRON-Gruppe. Der sinnvolle und kompetente Einsatz neuer Medien wie Computeralgebra und Dynamische Geometrie ist ihm dabei ein besonderes Anliegen. Dass sein Herz f&#252;r die Schule und den Unterricht schl&#228;gt, sieht man neben seinem Engagement in der Lehrerausbildung auch an den zahlreichen Lehrerfortbildungen, die er durchgef&#252;hrt hat. Ich m&#246;chte hier stellvertretend unseren gemeinsamen Workshop Dynamisch Geometrie entdecken nennen, der wohl der meistgebuchte Kurs im Rahmen des Projekts Mathematik Anders Machen der Deutsche Telekom Stiftung war.&#8220;<br /><br /><p>In einem Projekt ist Hans-Wolfgang Henn dem F&#246;rderverein MNU ganz besonders verbunden: dem Mathekoffer! Dieser basierte auf einer eine Idee des F&#246;rdervereins zum Jahr der Mathematik 2008 und wurde mit finanzieller F&#246;rderung der Deutsche Telekom Stiftung zum gr&#246;&#223;ten Projekt im Jahr der Mathematik. Prof. Henn und sein Team hatten diesen Koffer mit enormem Einsatz herausgegeben und so zum Erfolg gef&#252;hrt. Dabei entstand nicht nur der Mathekoffer als eine Material-Kiste mit einem Paket von Aufgabenkarten, sondern er wurde auch von einer umfangreichen Lehrerfortbildung wieder im Rahmen von Mathematik Anders Machen flankiert, die von ihm mit konzipiert und h&#228;ufig selber durchgef&#252;hrt wurde. Der Mathekoffer stand auch im Mittelpunkt eines TU-Sch&#252;lertages, zu dem Hunderte von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler gekommen waren. Hans-Wolfgang Henn hat seine gesamte Arbeit als Lehrerausbildner nicht im didaktischen Elfenbeinturm betrieben. Sein Wirken ist vielmehr davon gepr&#228;gt, seine wissenschaftliche Forschung und Lehre eng mit der Schulpraxis zu verzahnen. Ihm geht es stets um die Verbesserung der mathematischen Bildung in Deutschland. </p><p><strong>Pressemitteilung der <a href="/live/Technische-Universit%C3%A4t-Dortmund/technische-universitaet-dortmund.aspx">Technische
 Universit&#228;t Dortmund</a></strong></p>]]></description>
          <link>http://www.hochschulnachrichten.com/Archimedes-Preis-2010-fuer-Mathematik-fuer-TU-Professor-Hans-Wolfgang-Henn_1570.aspx</link>
          <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:23:00 GMT</pubDate>
          <category>Preise</category>
        </item>
  
      </channel>
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