Ruhr-Universität Bochum
: Ob Erektionsstörungen, unerfüllter Kinderwunsch, Schwangerschaftsprobleme oder Geschlechtskrankheiten: Im "Zentrum für sexuelle Gesundheit" finden Patienten zu allen Fragen kompetente Ansprechpartner. Dermatologen, Gynäkologen, Urologen und Psychologen sind an dem Zentrum beteiligt, das die dermatologische Universitätsklinik der Ruhr-Universität im St. Josef Hospital aufbaut.
Als ruhrgebietsweite Behandler von sexuellen Erkrankungen wollen die Gründer auch eine neue Zielgruppe ansprechen. Für das Konzept wurden die Gründer am "Tag des Klinikums" des Katholischen Klinikums Bochum zu den Gewinnern des Qualitätspreises gekürt und freuen sich über 10.000 Euro Starthilfe.
Sexuelle Gesundheit der Region verbessern
Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen arbeiten im Zentrum interdisziplinär zusammen und können dadurch den Patienten "aus einer Hand" und direkt vor Ort die bestmögliche Beratung und Therapie anbieten. "Für die Patienten ist das, gerade im sensiblen Bereich der sexuellen Gesundheit, von besonderer Bedeutung", unterstreicht Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, der das Konzept gemeinsam mit Dr. Anja Verena Potthoff entwickelt hat. Durch diese Vernetzung und durch das erste Angebot im Ruhrgebiet zur Durchführung von Schnelltests zur Diagnostik von sexuellen Erkrankungen hoffen die Mediziner auch eine neue
Zielgruppe anzusprechen, die möglicherweise bislang durch Berührungsängste vom Arztbesuch abgehalten wurde. "Langfristig wird dadurch die sexuelle Gesundheit in der Region verbessert", schätzt Brockmeyer.
Für die Mitarbeiter des RUB-Klinikums St. Josef Hospital erhöht sich durch das neue Zentrum auch das Weiterbildungspotential.
Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum