Was Comics alles können

Universität Duisburg-Essen: Sie sind lustig, phantasievoll, gruselig oder aus dem Leben gegriffen: Comics. Was die vielseitigen Bildergeschichten alles können, was andere Medien nicht leisten – damit beschäftigten sich Studierende der Uni Duisburg-Essen (UDE). Ihre Ergebnisse stellen sie vom 28. April bis zum 4. Juni unter dem Titel „What Comics Can Do – The Act Of Storytelling In Graphic Fiction“ in der Universitätsbibliothek (UB) am Campus Essen aus.

Ob Superhelden, Fantasy oder Horror: Jedes Genre hat seine ganz eigenen Regeln. Für insgesamt acht verschiedene Comic-Typen präsentieren die UDE-Studierenden eine Übersicht der geschichtlichen Entwicklung und der genrespezifischen Erzähltechniken. Ausgestellt werden selbst entworfene Plakate, die Sequenzen und Panels ausgewählter Comics erklären und analysieren. Die Idee für eine Ausstellung entstand während des Anglistik-Seminars „Rise of the Graphic Novel“ unter der Leitung von Prof. Dr. Frank-Erik Pointner. „In der Veranstaltung tauchte immer wieder die Frage auf, was Comics im Gegensatz zu anderen Medien wie Film und Literatur können“, so Professor Pointner. „Am Ende hatten wir die Idee, unsere Erkenntnisse in einer Ausstellung aufzubereiten.“ Finanziert wird das Projekt durch einen Lehrpreis, den Pointner im vergangenen Jahr für seine besonderen Leistungen im Studiengang Kulturwirt erhalten hat.

Neben ihren theoretischen Kenntnissen können die Studierenden inzwischen aber auch mit Stift und Papier überzeugen. Wie man Comics gestaltet und auf welche Grundlagen man dabei auf keinen Fall verzichten sollte, haben sie in einem Workshop gelernt – ihr Lehrmeister war kein geringerer als der britische Underground Comic-Zeichner Hunt Emerson. Die UB-Ausstellung zeigt auch ein Plakat zu seinen Werken, sowie eine Dokumentation mit Fotos und der im Workshop entstandenen Zeichnungen.

Die Ausstellung kann von Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und am Samstag von 10 bis 18 Uhr in der Unibibliothek am Campus Essen (Universitätsstraße 9) besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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