Prof. Dr. Winfried Schulze, Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Paderborn, spricht am Mittwoch, 28.1.2009!
Im Rahmen der Veranstaltungen der Projektgruppe „Dialogizität des Wissens“ spricht Prof. Dr. Winfried Schulze, Historiker der LMU München und Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Paderborn, über „Wahrnehmungsmodi von Veränderung in der Frühen Neuzeit“. Sein Vortrag findet statt am Mittwoch, 28.1., 18.15 Uhr, im Hörsaal H2. Studierende und Lehrende aller Fakultäten sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.
Im Vortrag wird es um die Frage gehen, wie Veränderungen in der Frühen Neuzeit wahrgenommen werden konnten, wenngleich es hierfür an akzeptierten Methoden gefehlt hat. Realen gesellschaftlichen oder wissenschaftlichen Veränderungen wurde entweder mit Angst begegnet oder es wurde eine vorsichtige Vermittlung des Neuen mit dem Alten versucht. Winfried Schulze wird diese These an historischen Fallbeispielen aus der Frühen Neuzeit erläutern.
Prof. Schulze ist emeritierter Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach seiner Promotion 1970 und Habilitation 1976 hatte er zunächst Professuren in Kassel, an der FU Berlin und in Bochum inne, bevor er 1993 den Ruf an die LMU annahm. 1996 erhielt Schulze den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und wurde im gleichen Jahr ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Von 1998 bis 2001 war Prof. Schulze Vorsitzender des Wissenschaftsrats. Er ist heute Direktor des jüngst gegründeten Center for Advanced Studies der LMU München.
Pressemitteilung der Universität Paderborn