Unterbrechungsfreier mobiler Internetzugang durch eine Middleware

Technische Universität Ilmenau: Die Technische Universität Ilmenau stellt auf der CeBIT eine Technologie vor, die Laptops, Smartphones und PDAs einen unterbrechungsfreien Internetzugang ermöglicht. Die Technologie, entwickelt vom Fachgebiet Kommunikationsnetze unter Leitung von Prof. Jochen Seitz, basiert auf einer sogenannten Middleware, die es den Nutzern mobiler Endgeräte erlaubt, automatisch zwischen verschiedenen Zugangsschnittstellen zu wechseln und so eine Internetverbindung herzustellen, die frei ist von Unterbrechungen.

Die CeBIT läuft vom 3. bis 8. März in Hannover. Im Mittelpunkt des weltweit bedeutendsten Marktplatzes für Informations- und Kommunikationstechnologie stehen im future parc (Halle 9) technologische Zukunftsvisionen. Auf dem Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ präsentiert die TU Ilmenau innovative Lösungen auf dem Gebiet der netzwerkbasierten Kommunikation sowie der Organisation und Steuerung von Netzwerken. Einen einsatzfähigen „Quadrokopter“ (Foto) stellt das Fachgebiet Integrierte Hard- und Softwaresysteme unter der Leitung von Prof. Andreas Mitschele-Thiel vor.

Der ca. 80cm große Hubschrauber mit vier Rotorblättern stellt in Katastrophensituationen, ob Naturkatastrophen oder solche nach terroristischen Anschlägen, die Mobilkommunikation wieder her. In solchen Extremsituationen, in denen die Kommunikationsinfrastruktur zusammen gebrochen ist, kann ein funktionierendes Netz lebensrettend sein. Ungeachtet unpassierbarer Verkehrswege dringt der Quadrokopter direkt zu Menschen vor, die eingeschlossen oder von der Umwelt abgeschnitten sind, vor, und übermittelt sowohl deren Nachrichten nach außen als auch Nachrichten von außen an die Opfer im Katastrophengebiet.

Das Fachgebiet Datenbanken und Informationssysteme, geleitet von Prof. Kai-Uwe Sattler, präsentiert mit AndulN ein System, das die Verarbeitung komplexer Problemstellungen mittels schnurloser Sensornetzwerke, wie sie z.B. in der Gebäude- und Verkehrsüberwachung Anwendung finden, ermöglicht.

Ort: Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ der Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im future parc, Halle 9, Stand D04

Pressemitteilung der Technischen Universität Ilmenau



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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