TU Chemnitz: Mehr als 5.000 Publikationen wurden seit der Freischaltung der Universitätsbibliographie der TU Chemnitz im Dezember 2007 erfasst und manuell bearbeitet. 85 Prozent der Professoren haben diesen zentralen Service bereits angenommen.
Diese Zahlen beweisen, dass unsere Universitätsangehörigen bei der Verbreitung ihrer wissenschaftlichen Arbeit einen enormen Schritt vorangekommen sind", sagt Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn, Prorektor für Forschung. Während früher jeder Professor eigene Listen mit seinen Veröffentlichungen führte, werden diese nun in einem gemeinsamen Verzeichnis zusammengeführt. "Das erleichtert die Recherche enorm, da man mit einer einzigen Suchmaske Zugriff auf alle eingetragenen Veröffentlichungen der Universitätsangehörigen hat", so Prof. Zahn.
Das Verzeichnis (http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/uni_biblio) steht
nicht nur Fachkreisen zur Verfügung. "Mit dieser Bibliographie kann sich
jeder sehr schnell über die wissenschaftliche Arbeit an der Chemnitzer
Universität informieren", so die Leiterin der Universitätsbibliothek Angela
Malz.
In die Universitätsbibliographie werden alle veröffentlichten
Publikationen aufgenommen, auf die entweder in Printform oder im
Internet zugegriffen werden kann. Jeder Professor der TU kann jederzeit
seine Veröffentlichungen in das Portal online einpflegen und so zu einer
möglichst lückenlosen Dokumentation aller Publikationen von
Wissenschaftlern der TU Chemnitz beitragen. Der Eintrag umfasst Titel
und Autoren der Publikation, eine Angabe, wo der Beitrag veröffentlicht
ist sowie nach Möglichkeit eine Kurzfassung des Inhalts und eine
Kontaktmöglichkeit zum Autor.
Das Portal bietet neben der Volltextsuche einige Sonderfunktionen. "So
kann man sich beispielsweise die 20 neuesten Einträge anschauen
sowie eine Sortierung der Publikationen nach Fakultäten und
Dokumentenarten - wie zum Beispiel Zeitschrift, Buch, Dissertation und
Patent - vornehmen", erläutert Ute Blumtritt, die die
Universitätsbibliographie administrativ betreut. Sie ist es auch, die sich
jeden Datensatz genau anschaut und unter anderem prüft, ob die
Verlinkungen zu den Veröffentlichungen im Internet funktionieren oder
ein und dieselbe Publikation unter Umständen von verschiedenen
Autoren mehrfach eingegeben wurde.
Prof. Zahn wünscht sich, dass die Universitätsbibliographie ab 2009 die
Publikationstätigkeit aller Wissenschaftler der TU Chemnitz
widerspiegelt. "Da die Publikationen die Leistungsfähigkeit der gesamten
Universität dokumentieren, ist jeder Wissenschaftler gut beraten, auch
deshalb seine Publikationen anzugeben", so der Prorektor, der bisher
selbst 152 Publikationen dem Portal beisteuerte.
Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz