Technische Universität München: „Lust oder Last: Wie wird man heute Hochschullehrer?“ heißt das Thema, dem sich die Sendereihe „Das Hochschulquartett“ am kommenden Freitag, 27. Februar, von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr widmet. Dabei hat die Sendereihe „Das Hochschulquartett“ nun einen neuen Veranstaltungsort.
Fünfmal im Jahr wird die Radiosendung live aus dem Senatssaal der Technischen Universität München (TUM) übertragen. Im Hochschulquartett diskutieren vier Experten aus den Führungsetagen deutscher Universitäten aktuelle Fragen der Hochschulpolitik. Zum Kernteam gehören jeweils: der gastgebende Präsident der TU München, Prof. Wolfgang Herrmann, Prof. Dieter Lenzen, Präsident der FU Berlin, sowie
Prof. Prof. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig.
Das Quartett wird vervollständigt durch jeweils einen prominenten, im aktuellen Thema besonders kompetenten Gast.
„Die Karrieremöglichkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland sind zweitklassig. Immer mehr Nachwuchswissenschaftler kämpfen um weniger Professorenstellen. In vielen Fächern haben selbst die Besten der Besten keine realistische Chance, auf eine Professur zu gelangen“, so der Deutsche Hochschulverband (DHV). Doch wie wird man heute Hochschullehrer? Für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland existieren keine geregelten Ausbildungswege, die zu einer Professur führen. Insbesondere in den vergangenen Jahren hat sich die Situation für den akademischen Nachwuchs verschärft: Als „Juniorprofessoren“ oder „Assistant Professor“ oder auch als „Akademische Räte“ werden sie als Anwärter auf eine Professur im so genannten „akademischen Mittelbau“ geparkt. Dort werden Aufgaben übernommen, für die sie eigentlich „überqualifiziert“ sind: So sorgt ein „Akademischer Rat“ für den reibungslosen Ablauf des regulären Seminarbetriebes, für die Verwaltung oder auch die materielle Ausstattung des Institutes. Ein „Juniorprofessor“ oder „Assistant Professor“ übernimmt zusätzlich Lehrverpflichtungen sowie Prüfungstätigkeiten. Vor allem aber muss der Nachwuchswissenschaftler in den sechs Jahren seiner meist nur befristeten Anstellung seine wissenschaftliche Qualifikation nachweisen.
Wie kann eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland attraktiver gemacht werden? Welche beruflichen Chancen haben die Anwärter einer Professur? Welche Bedeutung haben Lehrstellen im akademischen Mittelbau? Als Gast diskutiert Dr. Karin Sigloch, „Assistant Professor“ am „Department“ für Geo- und Umweltwissenschaften der LMU-München mit dem Kernteam des Hochschulquartetts. Die Gesprächsleitung haben Michael Kröher (manager magazin) und Christian Floto (Deutschlandfunk).
Zu der Veranstaltung vom „manager magazin“ und Deutschlandfunk sind Gäste herzlich willkommen!
„Das Hochschulquartett“ -
"Lust oder Last: Wie wird man heute Hochschullehrer?", Freitag, 27. Februar, von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr live aus dem Senatssaal der Technischen Universität München (TUM)
Pressemitteilung der Technischen Universität München