Schulleitungsmanagement M.A. - Schulen brauchen innovative Leitungen

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen: Schulleitungen müssen fit sein in der Personalentwicklung, sie müssen mit einem engen Budget planen können, sich im Arbeitsrecht auskennen und sollen Strategien entwickeln, mit denen sie ihre Schule sicher im Markt positionieren. Und pädagogische Fähigkeiten dürfen auch nicht fehlen: Schulen für Pflegeberufe zu leiten, fordert heute Kompetenzen, die in der pädagogischen Ausbildung nicht vermittelt wurden, die für sie als Führungskraft aber wichtig sind.

Die Katholische Hochschule NRW bietet ab dem Wintersemester bereits zum zweiten Mal den Masterstudiengang „Schulleitungsmanagement“ an und lädt alle Studieninteressierten zu einer Infoveranstaltung ein. „Ob Altenpflege oder Krankenpflege, früher fanden die Ausbildung an kleinen Schulen statt“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Matthias Heffels, der den Studiengang leitet. „Eine Schule hatte 60 bis 90 Schüler und wurde von einem der Lehrenden geleitet.“ Heute ist das anders: So genannte Pflegebildungseinrichtungen bilden Altenpfleger, Hebammen, Krankenpfleger oder Kinderkrankenpfleger gleichermaßen aus und haben häufig 300 Schüler und ein größeres Lehrerkollegium. Monika Stohschein leitet seit vier Jahren die Elisabeth Akademie in Neuss.

An vier Standorten (Düsseldorf, Neuss, Mönchengladbach, Willich) bietet die Einrichtung rund 500 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege an. Die 43-Jährige studiert im letzten Semester „Schulleitungsmanagement“ an der KatHO NRW. Im September wird sie ihren Masterabschluss in der Tasche haben. Ein Gewinn für die Einrichtung und auch ein Gewinn für ihre persönliche Entwicklung sei das Studium, sagt sie. „Als Schulleiterin habe ich nicht nur die Verantwortung für meine Mitarbeiter und unsere Auszubildenden. Ich mache auch die Finanzplanung, muss sicherstellen, dass wir dem Markt entsprechend ausbilden oder mich gegenüber der Geschäftsführung rechtfertigen“, beschreibt sie ihren Arbeitsalltag. „Dazu brauche ich ein Grundwissen zum Beispiel für juristische oder betriebswirtschaftliche Fragen. Genau das bekomme ich im Studium vermittelt. Ich lerne beispielsweise verschiedene Möglichkeiten kennen, wie ich meine Mitarbeiter fördern kann oder wie ich aktuelle Entwicklungen in der Pflegelandschaft in unserem Lehrplan berücksichtigen kann.“ Neben dem fachlichen Wissen profitiere sie auch von der Netzwerkbildung untereinander: „Der kollegiale Austausch und die gegenseitige Unterstützung mit Schulleitern aus ganz NRW helfen, sich seiner Rolle bewusster zu werden“, sagt die gelernte Krankenschwester.

Der Studiengang richtet sich zum einen an Personen, die bereits eine Pflegebildungseinrichtung leiten und sich weiterqualifizieren möchten. Zum anderen bietet er Pflegelehrerinnen und -lehrern die nötigen Qualifikationen, die ihre Chancen auf eine Stelle in Führungsposition erhöhen. Für den berufsbegleitenden Studiengang kann sich bewerben, wer über einen Hochschulabschluss im Bereich Pflegepädagogik oder vergleichbarer Studienfächer verfügt. Darüber hinaus sollten die Bewerberinnen und Bewerber über Berufserfahrung in der Pflegelehre verfügen. Das Studium beginnt jährlich im September, Bewerbungsunterlagen können bis zum 31. Juli eingereicht werden.

Infoveranstaltung:

Katholische Hochschule NRW
Freitag, 20. März 2009, 10 Uhr
Wörthstr. 10,
50668 Köln 

 

Pressemitteilung der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen

© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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