Hochschule Niederrhein: Dr.-Ing. Andreas Brenke, zuletzt Leiter des zentralen Industrial Engineering
beim Hella-Konzern in Lippstadt, ist zum Professor für Computer Aided
Engineering im Maschinenbau an der Hochschule Niederrhein in Krefeld berufen
worden.
Genau so gut wie das rechnerunterstützte Konstruieren beherrscht der
42-jährige Ingenieur das „Spiel der Könige“: Mit der deutschen
Nationalmannschaft wurde er 2005 Weltmeister im Fern-Schach.
Der gebürtige Lippstädter studierte Maschinenbau in Paderborn. In seiner
Doktorarbeit beschäftigte er sich mit Technologien aus dem Bereich der
künstlichen Intelligenz – die er anschließend beim Automobilzulieferer
Hella bei Aufbau der „Digitalen Fabrik“ in die industrielle Praxis umsetzen
konnte.
Nun wieder zurück an der Hochschule, lehrt er in Krefeld, wie die
Funktionen eines Produkts und die Herstellbarkeit im Computer überprüft und
optimiert werden. Das führt zu einem Mehr an Effizienz und Qualität und
einer Senkung der Kosten. Zugunsten der Professur an der Hochschule
Niederrhein schlug Andreas Brenke einen Ruf auf die Professur
Ingenieurinformatik am Institut für Automatisierungsinformatik in Wiesbaden
aus.