Universität Potsdam
: Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker wird sich am 16. November 2009 an der Universität Potsdam den Fragen der SPIEGEL-Redakteure Martin Doerry und Klaus Wiegrefe stellen.
Es gibt nicht sehr viele Familien, die über Generationen hinweg immer wieder bedeutende Persönlichkeiten hervorbringen. Die deutsche Adelsfamilie derer von Weizsäcker gehört unzweifelhaft dazu. Die Weizsäckers haben über ein Jahrhundert maßgeblich deutsche und internationale Politik auf höchst unterschiedliche Weise beeinflusst und geprägt. Karl Hugo Freiherr von Weizsäcker trug seinen Namen in die Geschichtsbücher ein als monarchietreuer Ministerpräsident des Königreichs Württemberg in der Zeit des Ersten Weltkrieges.
Sein Sohn, Ernst Heinrich Freiherr von Weizsäcker, wurde Außenstaatssekretär im faschistischen Deutschland und landete vor dem Kriegsverbrechertribunal in Nürnberg. Der Enkel von Karl Hugo wiederum, Richard Karl Freiherr von Weizsäcker, gilt als der bislang populärste Bundespräsident in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Wer könnte also besser geeignet sein, Auskunft zu geben über den schwierigen und verschlungenen Weg der Deutschen von absoluter Monarchie zum demokratischen Nationalstaat als ein Vertreter der Weizsäckers. Am 16. November 2009 wird in der Universität Potsdam der Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker Rede und Antwort stehen. In der Reihe SPIEGEL-GESPRÄCHE befragen ihn die Redakteure Martin Doerry und Klaus Wiegrefe. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Zeit: Montag, 16. November 2009, 18:00 Uhr,
Ort: Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, Großer Hörsaal, August-Bebel-Straße 89, 14482 Potsdam
Pressemitteilung der Universität Potsdam