Rheuma: Patienten-Informationstag - mit rheumatischen Erkrankungen besser leben

Universitätsklinikum der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn : Am Samstag, 5. September, laden die Medizinische Klinik I des Universitätsklinikums Bonn und das Kooperative Rheumazentrum Aachen-Köln-Bonn zum 7. Bonner Patiententag Rheumatologie ein. Patienten und Interessierte können sich über rheumatische Erkrankungen informieren und beraten lassen. Die Veranstaltung findet von 9 bis 14 Uhr im Bonner Universitätsclub, Konviktstraße 9, statt.

Rheuma verändert das Leben der Betroffenen teilweise erheblich. Sind der Bewegungsapparat, Organe, die Haut, Gefäße oder die Augen beteiligt, kann es zu starken Einschränkungen führen. Nicht selten greifen einzelne Krankheitsbilder auch ineinander über. Die rheumatoide Arthritis befällt Gelenke, aber gelegentlich auch innere Organe. Beim Morbus Bechterew kann es neben einer Manifestation an der Wirbelsäule zu einer zusätzlichen Beteiligung der Augen kommen.

"Für den Patienten ist die Information über das Krankheitsbild oft der erste Schritt, sich mit der eigenen Erkrankung auseinander zu setzen und die daraus resultierenden Veränderungen anzunehmen", sagt Dr. Matthias Seidel, Leiter der Rheumatologischen Abteilung an der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Bonn. Betroffenen sei somit ein besserer Umgang mit ihrer Erkrankung und anschließend auch eine erfolgreiche Bewältigungsstrategie möglich. Selbsthilfegruppen erlauben zudem im Erfahrungs- und Informationsaustausch untereinander ein besseres Verständnis ihrer Krankheit. Sie geben darüber hinaus Hilfestellung bei Problemen im sozialen und beruflichen Umfeld.

Neben medizinischen Vorträgen bietet der 7. Bonner Patiententag Rheumatologie mehrere offene interaktive Sprechstunden unter anderem über die rheumatoide Arthritis, Psoriasisarthritis und rheumatisch bedingte Rückenschmerzen an. Ultraschallbilder von Gelenken betroffener Patienten geben einen Eindruck dieses diagnostischen Verfahrens. Zudem stellen sich Bonner Selbsthilfegruppen vor, und sind mit Informationsständen vertreten. Helga Kühn-Mengel, Patientenbeauftragte im Gemeinsamen Bundesausschuss der Bundesregierung, beantwortet Fragen zur medizinischen Versorgung. Eine musikalische Darbietung bildet den Abschluss der Veranstaltung. Ein anschließender gemeinsamer Imbiss ist eine Gelegenheit zum Austausch.

Das genaue Programm gibt es unter www.uni-bonn.de/rheumatologie

Pressemitteilung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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