RUB-Zuwachs in der Akademie der Wissenschaften und der Künste

Ruhr-Universität Bochum: Prof. Dr. Klaus-Peter Wegera (Lehrstuhl für Sprachgeschichte, Fakultät für Philologie der Ruhr-Universität) und Prof. Dr. Klaus Gerwert (Lehrstuhl Biophysik, Fakultät für Biologie und Biotechnologie) sind als ordentliche Mitglieder in die Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW, Klasse für Geisteswissenschaften bzw. Naturwissenschaften und Medizin, gewählt worden. Von insgesamt neun neu gewählten Mitgliedern der Akademie kommen damit zwei aus der Ruhr-Universität. Die Akademie fördert den Austausch zwischen Forschern und Institutionen und berät die Landesregierung in Fragen der Forschungsförderung.

Vita Prof. Dr. Klaus-Peter Gerhard Wegera

Klaus-Peter Gerhard Wegera, geboren 1948 in Tann/Rhön, studierte Germanistik, Pädagogik, Philosophie und evangelische Theologie in Marburg und Bonn. 1977 wurde er in Bonn promoviert, 1984 habilitierte er sich dort. 1985 wurde er in Bonn zum Universitätsprofessor auf Zeit ernannt, 1990 wurde er außerplanmäßiger Professor. Im September 1992 wurde er auf den Lehrstuhl für Sprachgeschichte, Historische Linguistik der Ruhr-Universität Bochum berufen. Aktuell arbeitete er hier an einer neuen wissenschaftlichen Grammatik des Mittelhochdeutschen. Mehrere Auslandsaufenthalte führten ihn nach Paris, Adana/Türkei, Shanghai, Minsk, Bologna und Nikosia/Südzypern, wo er als Gastdozent bzw. Gastprofessor arbeitete. Von 1997 bis 1999 war er Dekan der Fakultät für Philologie der RUB. 1994 würde er zum Ehrenmitglied des Luxemburger Institut Grand-Ducal ernannt.

Vita Prof. Dr. Klaus Gerwert

Klaus Gerwert, 1956 geboren im Münsterland, studierte bis 1981 Physik an der Universität Münster. Seine Promotion in der biophysikalischen Chemie schloss er 1985 in Freiburg ab. Er wechselte dann als Laborleiter an das Max-Planck-Institut in Dortmund. Ausgezeichnet mit einem Heisenbergstipendium der DFG forschte er von 1990 bis 1993 sowohl am Scripps Research Institute in la Jolla, USA, als auch weiter am MPI in Dortmund. 1992 habilitierte er extern an der Uni Bielefeld in physikalischer Chemie. 1993 wurde er auf den Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum berufen (Fakultät für Biologie und Biotechnologie, seit 1994 kooptiert mit der Fakultät für Physik). Er ist Gründungsmitglied dreier Sonderforschungsbereiche und seit 2004 Sprecher des SFB 642. Er ist Fakultätsmitglied der International Max Planck Research School in Chemical Biology, Dortmund. Gerwert ist außerdem Sprecher des Protein Research Departments der RUB. 2008 wurde er Direktor des Max Planck / CAS (Chinese Akademie of Science) Partner-Institutes in Shanghai im Nebenamt. Er wurde unter anderem 1993 mit dem Karl Arnold Jansen Preis der Akademie und kürzlich mit dem "Innovationspreis Ruhr 2006" der Kruppstiftung von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers ausgezeichnet.

Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum



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