Universität Erlangen-Nürnberg: Prof. Johanna Haberer, Vizepräsidentin der Universität Erlangen-Nürnberg und Professorin für Christliche Publizistik, gehört zu den drei Kandidaten für das Amt des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
In Ihrem Vorstellungsgottesdienst, den Prof. Johanna Haberer am 15. März 2009 um 15.00 Uhr in der St. Marienkirche in der Karl-Liebknechtstraße 8, 10178 Berlin halten wird, wird sie als Predigttext aus Lukas 9, 57-62 lesen. An den Gottesdienst schließt sich jeweils ein cirka 20-minütiger Vortrag zum Thema „’Salz der Erde’ – Leitfaden für die nächsten 10 Jahre?“ sowie eine Aussprache an.
Neben Prof. Haberer stellen sich der Berliner Akademiedirektor Rüdiger Sachau und der Koblenzer Superintendent Markus Dröge der Abstimmung um die Nachfolge von Bischof Wolfgang Huber. Am 15. Mai werden die Mitglieder der Landessynode mit der Bischofswahl beginnen. „Ich empfinde es als große Ehre, als Kandidatin für das Amt der Landesbischöfin vorgeschlagen zu sein. Eine ebenso große Ehre ist es für mich, als Professorin und Vizepräsidentin für die Universität Erlangen-Nürnberg tätig sein zu dürfen“, erklärt Professorin Haberer. Prof. Johanna Haberer, geboren 1956 in München, leitet seit 2001 die Abteilung für Christliche Publizistik an der Universität
Erlangen-Nürnberg. Seit dem Wintersemester 2003/2004 ist sie
Universitätspredigerin - als erste Frau in diesem Amt.
Im April 2008
trat sie nach zwei Jahren als Prorektorin das Amt der Vizepräsidentin
der Universität an.
Nach Studium der Theologie, Germanistik und Theaterwissenschaft an den
Universitäten in Erlangen und München absolvierte Johanna Haberer eine
journalistische Ausbildung bei der Christlichen Medienakademie. Von 1982
bis 1983 war sie als Pfarrerin im oberbayerischen Schongau tätig, bevor
sie für ein Jahr kommissarische Rundfunk- und Fernsehbeauftragte der
Bayerischen Landeskirche beim Bayerischen Rundfunk wurde.
Zwischen 1985
und 1989 war sie Referentin für lokalen und regionalen Hörfunk im
Evangelischen Presseverband für Bayern und leitete den Aufbau der
Evangelischen Funkagentur (efa) in München. Sie arbeitete für das
„Sonntagsblatt - Evangelische Wochenzeitung für Bayern“ - zunächst
als Redakteurin, von 1994 bis 1997 als Chefredakteurin.
1996 übernahm
Johanna Haberer die Redaktionsleitung des Evangelischen Fernsehens
(efs), bis 2001 war sie Rundfunkbeauftragte des Rates der Evangelischen
Kirche in Deutschland. Seit 1996 ist sie Rundfunkpredigerin im
Bayerischen Rundfunk und spricht das Wort zum Sonntag in der ARD.
Foto: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Pressemitteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg