Partnerschaft mit der südafrikanischen Nelson Mandela Metropolitan University

Hochschule Reutlingen: Im laufenden Sommersemester verbringen 14 Studierende der Hochschule Reutlingen ein Auslandssemester an der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) in Port Elizabeth. Port Elizabeth ist das Zentrum der südafrikanischen Automobilindustrie und liegt am Indischen Ozean, ca. 700 km östlich von Kapstadt am Ende der touristisch bekannten Garden Route.

Die Studierenden kommen aus der Mechatronik, dem Maschinenbau, der Informatik und, erstmalig mit drei Studentinnen, aus der Fakultät Textil & Design. Die Partnerschaft mit der NMMU wurde 2004 zwischen den technischen Fakultäten gegründet. Damals haben drei Professoren der Fakultät Technik, darunter auch Prof. Dr. Werner Eissler, über 10 Universitäten in Südafrika besucht, um partnerschaftliche Kontakte zu knüpfen. Mit der NMMU hat sich daraufhin eine enge Partnerschaft durch Austausch von Studierenden und Dozenten ergeben.


Ein Teil der Studierenden der Hochschule Reutlingen absolviert an der NMMU ein reguläres Studiensemester, wobei die Studienfächer so ausgewählt sind, dass eine möglichst große Überdeckung mit dem Reutlinger Programm gegeben ist. Somit geht kein Semester verloren. Die Lehrveranstaltungen an der NMMU sind straff organisiert. Die Studierenden werden mit vielen Hausarbeiten und Zwischenprüfungen gefordert. Diese ergeben eine Anmeldenote, so dass – nicht wie in Reutlingen – alles von der Endprüfung abhängt.

Vor allem bei den Studenten der Fakultät Technik (Mechatronik und Maschinenbau) ist das Auslandssemester in Form des Praxissemesters sehr beliebt. Gearbeitet und geforscht wird in den Laboren der School of Engineering der NMMU. Die Aufgaben und Projekte kommen insbesondere aus der Automobilindustrie und deren Zulieferern, darunter sind viele deutsche Firmen (wie z.B. VW, Daimler, Behr, Bosch, Festo, Eissmann ….). Im Rahmen dieser Auslandssemester ergeben sich für die jungen Leute viele Möglichkeiten, nicht nur Land, Leute und Kultur kennen zu lernen, sondern auch die Englischkenntnisse zu vertiefen und Kontakte zu südafrikanisch- / deutschen Unternehmen zu knüpfen. Ein Absolvent des früheren Studiengangs Elektronik arbeitet beispielsweise seit 2,5 Jahren an einem von VW und DAAD geförderten Forschungsprojekt. Sein Ziel ist eine baldige Promotion. Ein Mechatronik-Master- Student will innerhalb eines Jahres seinen Master-Doppelabschluss machen. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt.

Im Gegenzug studieren derzeit zwei Mechatronik Studenten aus Port Elizabeth im Reutlinger Masterprogramm. Angestrebt wird, die Anzahl der südafrikanischen Studenten zu erhöhen. Es gibt genügend Interessenten für ein Semester in Reutlingen. Leider lassen deren finanzielle Möglichkeiten ein Semester in Reutlingen nicht zu. Der Haupthinderungsgrund sind die hohen Lebenshaltungskosten in Deutschland. Abhilfe könnte eine Stipendienprogramm bieten, in welchem insbesondere Firmen aus der Region aber auch Privatpersonen als Sponsoren beteiligt wären.

Pressemitteilung der Hochschule Reutlingen



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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