Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Stadtwerke Halle GmbH haben eine "privilegierte Partnerschaft" vereinbart. Davon sollen besonders die Studierenden profitieren, die auf verschiedenen Wegen Einblicke in die Praxis bekommen können. Die Partnerschaft bezieht sich aber auch auf die Bereiche Forschung, Weiterbildung und Veranstaltungen.
"Die frühzeitige Berufsorientierung ist für unsere
Studierenden natürlich ein wichtiges Thema. Wir wollen
ihnen Entwicklungsperspektiven aufzeigen. Zu diesem Zweck
arbeiten wir verstärkt mit wichtigen Firmen der Region
zusammen", sagt Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der
Martin-Luther-Universität. "Konkret sieht unsere
Kooperation mit der Stadtwerke Halle GmbH vor, dass uns das
Unternehmen bei der praxisbezogenen Ausbildung unterstützt,
insbesondere über die Möglichkeit der Durchführung von
Praktika, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie
Dissertationen. Im Gegenzug bietet sich den Stadtwerken die
Chance, hochqualifiziertes Personal zu rekrutieren."
Wilfried Klose, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke
Halle GmbH, betont ebenfalls den großen Nutzen für beide
Partner: "Uns als Stadtwerke-Konzern erschließt sich der
Zugang zu Zukunftsperspektiven und zu frischem Know-how.
Wir als Wirtschaftsunternehmen wiederum können Studenten
Praxiseinblicke ermöglichen. Außerdem stellen die
Stadtwerke beispielsweise Dozenten."
So findet an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg während der
Vorlesungszeit einmal im Monat (mittwochs um 19 Uhr im
Audimax) eine Ringvorlesung des Energiezentrums
Mitteldeutschland zu aktuellen Energiethemen statt. Prof.
Dr. Matthias Krause, Technischer Geschäftsführer der EVH
GmbH (ein Unternehmen der Stadtwerke Halle), wird im Herbst
einen Vortrag in dieser Reihe zum Thema "Energieversorgung
zwischen Wettbewerb und Regulierung" halten.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird die
Stadtwerke Halle GmbH künftig vielfältig unterstützen,
beispielsweise wenn das Unternehmen Dolmetscher benötigt,
Gutachter gewinnen möchte, Mitarbeiter weiterqualifizieren
will oder - im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten -
Studienplätze für Begabte und Sportler bereitgestellt
werden sollen. Des Weiteren zählen gemeinsame
Veranstaltungen zum Kooperationspaket.
Die Stadtwerke Halle
GmbH wird zudem ihr bewährtes Engagement als Hauptsponsor
der Langen Nacht der Wissenschaft fortsetzen.
Ein gemeinsames Forschungsprojekt haben die Partner auch
schon ins Auge gefasst. Dabei soll es um ein Gutachten zu
Elektromobilen gehen. "Wir fördern bereits seit Jahren das
Fahren mit Erdgas, weil es umweltschonend und in Zeiten
steigender Benzinpreise kostengünstig ist. Aus denselben
Gründen sind für uns als Energieversorger Elektromobile
interessant. Zudem haben sie im Vergleich zu alternativen
Antrieben den höchsten Wirkungsgrad", erläutert
Stadtwerke-Geschäftsführer Berthold Müller-Urlaub. "Deshalb
freuen wir uns, dass die Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg signalisiert hat, für uns eine
Wirtschaftlichkeitsstudie zu Elektromobilen zu erstellen.
Uns interessiert: Werden sich Elektromobile in den
kommenden Jahren durchsetzen? Welche Zielgruppen werden es
annehmen? Wo entstehen Märkte? Wo müssen wir
Partnerschaften gründen mit Wohnungsgenossenschaften,
Parkhäusern, Einkaufszentren?"
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, größte
Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt, pflegt intensive
Kontakte zu regionalen und überregionalen Unternehmen. Mit
ausgewählten Partnern vereinbart sie eine "privilegierte
Partnerschaft". Bestehende Aktivitäten sollen somit
gebündelt und das große Engagement beider Seiten gewürdigt
und kommuniziert werden. Im vergangenen Jahr schloss die
Hochschule einen entsprechenden Vertrag mit der Halleschen
Wohnungsgesellschaft mbH. Kurz vor dem Abschluss stehen
Verhandlungen mit zwei weiteren Unternehmen.
Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg