Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Die Tagungsreihe „Mainz Moral Meetings“ der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wendet sich in ihrem zweiten Tagessymposium am Freitag, 13. November 2009, einem Themenkomplex der frühchristlichen Ethik zu. Unter der Überschrift „Leben zur vollen Genüge – Lebenskunst. Der Lebensbegriff als ethische Norm in Antike und Christentum“ tragen namhafte Experten aus Wissenschaft und Kirche vor, so etwa Nikolaus Schneider und Professorin Maren Niehoff.
Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und neugewählter stellvertretender Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), wird über das Thema „Der Lebensbegriff – eine aktuelle Herausforderung“ referieren. In die Halacha und damit einen Lebensweg im hellenistischen Judentum wird Professorin Maren Niehoff von der Hebrew University in Jerusalem einführen. Ferner sind Vorträge über „Lebenskunst in Antike und Neuem Testament“ (PD Dr. Manfred Lang, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), zur „Heiligkeit des Lebens im Anschluss an Paulus“ (Dr. Eckart David Schmidt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und zum „Lebensbegriff im Johannesevangelium“ (Dr. Mira Stare, Universität Innsbruck) vorgesehen.
Der neue Forschungsbereich „Ethik in Antike und Christentum“ baut auf die bisherigen Forschungstätigkeiten der Professoren für Neues Testament und Alte Kirchengeschichte an der Mainzer Evangelisch-Theologischen Fakultät Friedrich W. Horn, Ulrich Volp und Ruben Zimmermann auf. Er ist in den Forschungsschwerpunkt „Historische Kulturwissenschaften“ (HKW) eingebunden. Auch in Zukunft werden weitere renommierte Gastdozenten beteiligt sein, zusätzlich zur bereits etablierten engen Zusammenarbeit mit Jan van der Watt (Nijmegen/Pretoria).
Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz