Johannes Gutenberg-Universität Mainz
: Das Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz lädt am Dienstag, 24. November 2009, zum Vortrag „Michelangelomanie! – Die Deutschen und der größte Künstler der Renaissance“ ein. In diesem Rahmen konzentriert sich Referent Professor Dr. Joseph Imorde von der Universität Siegen auf die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte Michelangelos in Deutschland zwischen 1860 und 1945.
Imorde will aufzeigen, mit welch rasanter Geschwindigkeit sich das Interesse an Michelangelo in Deutschland entwickelte und welches Maß diese „Michelangelomanie“ schließlich erreichte, gesteigert bis zu dem Punkt, an dem man 1941 davon sprach, dass Michelangelo immer als „Geist vom deutschen Geist und Fleisch von deutschem Fleisch“ empfunden worden sei. Joseph Imorde ist seit 2006 Mitarbeiter und Hausmitglied des Max-Planck-Instituts für Kunstgeschichte „Bibliotheca Hertziana“.
Seit August 2008 hat der den Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Universität Siegen inne. Seine Arbeitsfelder sind Barocke Kunst, Kunsthistoriographie, Architekturgeschichte bzw. Architekturtheorie, historische Emotionsforschung, Medientheorie, etc. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 24. November 2009, um 18:15 Uhr im Hörsaal des Instituts für Kunstgeschichte, Binger Str. 26, in Mainz. Alle Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz