Membrantransport neuer Forschungsschwerpunkt an der TU Kaiserslautern

Technische Universität Kaiserslautern: Im Rahmen des Hochschulprogramms "Wissen schafft Zukunft" fördert die Landesregierung herausragende Forschungsverbünde an den Universitäten in Rheinland-Pfalz. Dieses Programm unterstützt die Zusammenarbeit exzellenter Forschergruppen und fördert die Profilbildung der Universitäten.

Der Landesschwerpunkt "Membrantransport: Von den molekularen Prinzipien zur physiologischen Relevanz" ist einer von fünf Schwerpunkten, die 2008 an der TU Kaiserslautern eingerichtet wurden. In diesem Forschungsverbund sind neun Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Biologie, Chemie und Physik zusammengeschlossen, die sich mit verschiedenen Aspekten des Transports von Molekülen über biologische Membranen beschäftigen.

Alle Organismen von den einfachsten Einzellern bis zum Menschen sind aus Zellen aufgebaut, die sich in ihrem Grundbauplan gleichen. Zellen sind von ihrer Umgebung durch Membranen abgetrennt. Der Transport von Stoffen durch diese Membranen ist komplex reguliert und spielt eine entscheidende Rolle bei vielfältigen zellulären Funktionen. Beispielsweise ermöglicht der Austausch von Signalmolekülen die Kommunikation der Zellen untereinander. Fehlfunktionen von Membrantransportvorgängen sind Ursache vieler menschlicher Erkrankungen. Die Untersuchung des Membrantransports ist ein hochaktuelles Forschungsziel, das im Zentrum der Lebenswissenschaften der TU Kaiserslautern steht. Diese Ausrichtung wird durch den neu eingerichteten Forschungsschwerpunkt nun besonders gefördert.

Die Einrichtung des Forschungsschwerpunkts wird am Donnerstag, den 23. April, ab 16 Uhr, mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in Gebäude 42, Hörsaal 110, TU Kaiserslautern, gefeiert. Im Rahmen der Veranstaltungen halten zwei führende Wissenschaftler auf dem Gebiet des Membrantransports Festvorträge. Prof. Dr. Dr. Walter Neupert von der Universität München wird über den Transport von Proteinen über mitochondriale Membranen berichten. Prof. Dr. Roland Lill von der Universität Marburg wird über seine Arbeiten zur Bildung von Eisen-Schwefel-Proteinen sprechen, für die er mit dem renommierten Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet worden ist.

Gäste sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Nähere Informationen gibt es beim Sprecher des Forschungsschwerpunkts, Prof. Dr. Johannes Herrmann, Tel.: 0631/205-2406, dem Leiter der Abteilung für Zellbiologie an der TU Kaiserslautern.

Pressemittelung der Technischen Universität Kaiserslautern



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

Bewerten Sie diesen Artikel

Aktionen

Architektur

Ausstellungen

Bauprojekte

Geologie

Geschichte

Gesellschaft

Handel

Hochschule allgemein

IT

Jura

Kooperationen

Kunst

Lehre

Linguistik

Literatur

Maschinenbau

Medien

Medizin

Namen & Leute

Naturwissenschaft

Pädagogik

Philosophie

Politik

Preise

Psychologie

Stipendien

Tagungen

Technik

Theologie

Umwelt

Veranstaltungen

Verkehr

Veröffentlichungen

Vorträge

Wirtschaft

aktuell



An der accadis Hochschule Bad Homburg Management studieren

HN.com durchsuchen:

  

© 2020 Hochschulnachrichten,  Alle Rechte vorbehalten.  Impressum | Anmelden