Medizinische Hochschule Hannover: Die MHH trotzt der Krise: Das Präsidium und der Personalrat haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2013 ausgeschlossen sind. "Wir wollen unseren Platz als eine der führenden Einrichtungen innerhalb der deutschen Universitätskliniken behaupten und ausbauen", betonte MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann am Dienstag, 24. Februar, während einer Pressekonferenz in der Hochschule.
"Dieses Ziel können wir nur mit gut qualifizierten, motivierten, flexibel einsetzbaren und gesunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreichen. Dazu brauchen beide Seiten Verlässlichkeit."
MHH-Vizepräsident Holger Baumann ergänzte, dass die MHH ihre ökonomische Stabilität dank hoher Arbeitsleistungen in allen Bereichen sichert. "Dabei setzen wir trotz aller Unwägbarkeiten im Gesundheitswesen und im Wissenschaftsbereich auf berechenbare Rahmenbedingungen für die Beschäftigten - insbesondere durch gesicherte Arbeitsverhältnisse", sagte Baumann, als Präsidiumsmitglied zuständig für das Ressort Wirtschaftsführung und Administration. "Wir verpflichten uns auch weiterhin zu einer Unternehmenskultur, die von Transparenz, Offenheit, wertschätzendem Umgang, fairem Interessensausgleich und Berechenbarkeit geprägt ist."
Das Präsidium und der Personalrat haben ihre Zielsetzung in der Agenda "Die MHH auf dem Weg ins Jahr 2013" festgeschrieben.
Die Hochschule ist mit derzeit 7500 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region Hannover und erzielt sowohl in der Forschung als auch in der Krankenversorgung seit Jahren hervorragende Ergebnisse. "Eine solche Leistung ist nur dank eines außergewöhnlichen Engagements aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eines hervorragenden Zusammenspiels aller Berufsgruppen möglich", sagte Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg, zuständig für das Ressort Krankenversorgung. "Unsere Beschäftigten haben eine hohe intrinsische Motivation für ihren Beruf.
Die MHH muss dafür sorgen, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter seinen Beruf auf hohem Niveau ausüben kann."
"Wir als Personalrat verbinden mit der Betriebsvereinbarung zwei Botschaften für die Beschäftigten", erläuterte der Vorsitzende des Personalrates, Simon Brandmaier. "Wir unterstützen die Strategie des Präsidiums, die auf gezieltes Wachstum in Forschung und Krankenversorgung setzt. Dabei übersehen wir aber nicht, dass sich die ständigen Leistungssteigerungen negativ auswirken." Mit dieser Vereinbarung wollen laut Brandmaier Präsidium und Personalrat wirksame Strukturen schaffen, mit denen diese Probleme nun angegangenen werden können. "Die neue Vereinbarung löst nicht alle Probleme. Aber wir haben damit ein Fundament geschaffen für einen guten Weg ins Jahr 2013 - auch gegen den Trend", ist sich Brandmaier sicher.
Pressemitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover