KatHO NRW unterstützt Anliegen der Erzieherinnen

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen : Die Katholische Hochschule NRW (KatHO NRW) unterstützt die Anliegen der streikenden Erzieherinnen und Erzieher. Unter anderem durch stärkere Profilbildung in der Aus- und Weiterbildung will die Hochschule für mehr Anerkennung des Berufsbildes sorgen und fordert die Politik auf, die Rahmenbedingungen entsprechend zu verbessern.

„Der Streik macht deutlich, dass es in der frühkindlichen Bildung inhaltliche und strukturelle Verbesserungen geben muss“, sagt Prof. Dr. Ulrich Deller, Prorektor der KatHO NRW. „Wichtig bei der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher ist, dass sie differenziert auf die gestiegenen Anforderungen im Arbeitsfeld reagieren können. Das bedeutet, dass sie beispielsweise bei Bildungsbeeinträchtigungen den sozialen Kontext der Kinder mit einbeziehen, Möglichkeiten der Sprachförderung einsetzen oder auch Aufgaben im Management übernehmen können“, so der Prorektor. Vor allem in den Bereichen Bildungsplanung und Entwicklungsverläufe müsse die inhaltliche Profilbildung in der Ausbildung noch verstärkt werden.

Um einen Beitrag zu dieser Entwicklung zu leisten, bietet die KatHO NRW den Studiengang „Bildung und Erziehung im Kindesalter“ an. Dieser befähigt die Absolventen beispielsweise die Lebenssituation und Entwicklungsbedingungen von Kindern und ihren Familien zu analysieren und bildungsfördernd zu unterstützen oder auch Kinder mit besonderem Förderbedarf entsprechend zu begleiten.

„Veränderungen in unserer Gesellschaft erfordern neue Kompetenzen und Problemlösungsansätze“, so Professor Deller. „Einerseits wollen wir diese Fähigkeiten durch den Studiengang vermitteln, andererseits soll er zu der Weiterentwicklung des Erzieherinnenberufes beitragen.“ Durch Weiterbildung, die aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen nötig werde, entstehe auch der Bedarf für bessere Bezahlung und verstärkten Ressourceneinsatz. „Und hier fordern wir die Politik auf, die entsprechenden Rahmenbedingungen für die pädagogische Arbeit mit Kindern zu verbessern, indem sie zum Beispiel die Bezahlung ausgebildeter Fachkräfte anhebt“, sagt Professor Deller.

Das besondere Profil der Studiengänge im Bereich Bildung und Erziehung im Kindesalter kirchlicher Hochschulen zeigt sich an der Orientierung an einem ganzheitlichen Bildungsbegriff, dem Verständnis von Kindsein in der heutigen Gesellschaft sowie einer christlichen Orientierung. So lautet das Fazit der Fachtagung „Studiengänge im Bereich Bildung und Erziehung im Kindesalter an kirchlichen Hochschulen“ Mitte Mai, auf der sich Vertreter aus Hochschule und Kirche über die Weiterentwicklung dieser Studiengänge verständigt hatten.

Pressemitteilung der Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

 



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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