Jury würdigt Strategie zur Verbesserung der Lehre

Fachhochschule Gelsenkirchen: Eine attraktive und leistungsstarke Hochschullehre gewährleistet nicht nur, dass Absolventen deutscher Hochschulen weltweit gefragt sind. Sie kann darüber hinaus mehr Studienberechtigte für ein Hochschulstudium begeistern und so dem absehbaren Fachkräftemangel entgegenwirken. Und nicht zuletzt ist sie das Fundament für Spitzenleistungen in Forschung und Entwicklung.

Um den Stellenwert der Hochschullehre zu steigern und ihre Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des Wissenschaftsstandortes zu unterstreichen, haben die Kultusministerkonferenz der Länder und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam den "Wettbewerb exzellente Lehre" initiiert. Gesucht wurden strategische Konzepte, in denen die Hochschulen auf der Grundlage ihres Selbstverständnisses und ihrer bisherigen Leistungen ihre Ziele für Studium und Lehre definieren. Sie sollten darlegen, wie sie ihre Attraktivität als Ausbildungsstätte maßgeblich steigern wollen. Der Wettbewerb ist mit 10 Mio. Euro dotiert, von denen 6 Mio. Euro für Konzepte der Universitäten und 4 Mio. Euro für Konzepte der Fachhochschulen zur Verfügung stehen. Die ausgezeichneten Konzepte werden über einen Zeitraum von drei Jahren mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro gefördert.

Die vom Stifterverband und der Kultusministerkonferenz eingesetzten Gutachter haben nun die Finalisten im Hochschul-Wettbewerb exzellente Lehre benannt. 60 Prozent der Universitäten (57 Universitäten) und 40 Prozent der Fachhochschulen (47 Fachhochschulen) und vier Kunst-/Musikhochschulen im Bundesgebiet hatten sich am Wettbewerb beteiligt (insgesamt 108 Anträge). 13 Universitäten und elf Fachhochschulen, darunter die Fachhochschule Gelsenkirchen, sind nun aufgefordert, ihre Ideenskizzen aus der ersten Wettbewerbsrunde bis zum 11. September detailliert auszuarbeiten. Im Oktober 2009 werden Delegationen der Finalisten ihre Konzepte vor der Gutachterkommision in Berlin präsentieren und sich ihren Fragen stellen.

„Das positive Votum der Jury und der Einzug in die Schlussrunde des Wettbewerbs setzen wichtige Signale und bestärken uns darin, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind.“, so Marcus Kottmann, Leiter der Abteilung Strategische Projekte der Fachhochschule Gelsenkirchen. Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Fachhochschule Gelsenkirchen: „Auch in der Schlussrunde wollen wir uns gut präsentieren und die Chance zur Beschleunigung unserer Bemühungen für eine exzellente Lehre nutzen. Nur wenn wir den eingeschlagenen Weg konsequent verfolgen, können wir unsere Position stärken und unseren Auftrag in der Region erfüllen.“

Pressemitteilung der Fachhochschule Gelsenkirchen



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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