Johanniter und Traumastiftung erhalten Spende

Medizinische Hochschule Hannover : Bei einer Pressekonferenz übergab Carsten Maschmeyer, Gründer der AWD-Holding AG, einen Scheck über 250.000 Euro für das Projekt Christoph Life. Mit dieser Unterstützung wird jetzt der Kauf einer Hubschrauberzelle ermöglicht. Die Realisierung des Projektes Christoph Life mit der Inbetriebnahme des Simulators in der Johanniter-Akademie Hannover ist für Ende dieses Jahres geplant.

Stellvertretend für die Projektträger nahmen Prof. Dr. med. Christian Krettek, Leiter der Traumastiftung und Direktor der Unfallchirurgischen Klinik MHH und Thomas Mähnert, Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) im Landesverband Niedersachsen/Bremen die Spende entgegen.

"Geld hat keinen Wert ohne Menschen, die sinnbringende Dinge damit anfangen. Ich bin sehr beeindruckt von dem, was die Unfallchirurgie in Hannover leistet und deshalb gebe ich gern einen Teil meines Geldes in dieses Projekt" so Carsten Maschmeyer bei der Scheckübergabe.

Der Grundstein ist gelegt, für das finanzielle Gerüst zur endgültigen Realisierung fehlen jetzt noch wenige Mittel.

Infos zum Projekt:
Unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff wurde das Projekt 2008 von der Traumastiftung und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ins Leben gerufen. Christoph Life ist ein Simulationssystem, um Rettungsteams intensiv auf den Einsatz an Bord eines Rettungshubschraubers vorzubereiten. Das Vorhaben wird durch zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik unterstützt. Als Projektpaten konnten bisher Innenminister Uwe Schünemann, Regionspräsident Hauke Jagau, Martin Kind, Unternehmer und Präsident von Hannover 96, Klaus Meine, Bandmitglied der Scorpions, Comedian Oliver Pocher und Musiker Mousse T. gewonnen werden.

Wenn im Notfall jede Minute zählt, sind Rettungshubschrauber wie der Christoph4 bei der Rettung und Versorgung schwer Verletzter und Erkrankter unschlagbar. Dank medizinischer und technischer Fortschritte können heute immer mehr Menschen gerettet werden. Dabei kommt dem Rettungsteam an Bord eines Hubschraubers eine besondere Bedeutung zu: Neben der kritischen Situation für das Leben des Patienten muss es seine Aufgabe auf engstem Raum und unter Flugbedingungen bei Spitzengeschwindigkeiten beherrschen.

Doch die Teams können sich nur schwer auf den Einsatz im Notfall vorbereiten: Mangelnder Platz und ein geringes zulässiges Start-gewicht lassen die Ausbildung direkt an Bord nicht oder nur sehr begrenzt zu. Spezifische Besonderheiten im Rettungshubschrauber, wie z.B. Vibrationen, Turbinen- und Rotorengeräusche, mehrere parallel laufende Funkkanäle, enormer Zeitdruck und der Flugbetrieb mit großen Beschleunigungen und erheblichen Geschwindigkeiten schaffen ein sehr spezielles Arbeitsumfeld, auf das die Crew im Einsatzfall gut und sicher vorbereitet sein muss, um schnell und zuverlässig Leben zu retten.

Mit dem Projekt Christoph Life soll ein praxisnaher Ausbildungsplatz für Besatzungen von Rettungshubschraubern geschaffen werden: ein komplexes Simulationssystem, um Ärzte, Rettungsassistenten und Piloten optimal auf den Ernstfall vorzubereiten

Pressemitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

Bewerten Sie diesen Artikel

Aktionen

Architektur

Ausstellungen

Bauprojekte

Geologie

Geschichte

Gesellschaft

Handel

Hochschule allgemein

IT

Jura

Kooperationen

Kunst

Lehre

Linguistik

Literatur

Maschinenbau

Medien

Medizin

Namen & Leute

Naturwissenschaft

Pädagogik

Philosophie

Politik

Preise

Psychologie

Stipendien

Tagungen

Technik

Theologie

Umwelt

Veranstaltungen

Verkehr

Veröffentlichungen

Vorträge

Wirtschaft

aktuell



An der accadis Hochschule Bad Homburg Management studieren

HN.com durchsuchen:

  

© 2020 Hochschulnachrichten,  Alle Rechte vorbehalten.  Impressum | Anmelden