Johannes Gutenberg-Universität Mainz
: Das Institut für Ethnologie und Afrikastudien, das Seminar Filmwissenschaft / Mediendramaturgie und das Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstalten am 20. und 21. November 2009 das interdisziplinäre Symposium „Western – Intercultural Perspectives“. Als Keynote Speaker konnte Edward Buscombe, ehemaliger Leiter der Publikationsabteilung des BFI – Because Films Inspire, gewonnen werden. Darüber hinaus werden Gäste aus Russland, Polen und Tschechien erwartet. Das internationale Symposium findet in englischer Sprache statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Western transportiert den Kern der Mythologie Amerikas wie kaum ein zweites Filmgenre. Zugleich übte das amerikanische Kino durch dessen globale Distribution einen enormen Einfluss auf andere nationale Kinematographien aus. Die bekanntesten und von der Forschung berücksichtigten Variationen des Western im außeramerikanischen Kontext sind der italienische Spaghetti-Western und der deutsche Karl May-Film. Im Mittelpunkt des Symposiums sollen weitere europäische und internationale Beispiele interkultureller Transformationen des Western-Genres und von Western-Elementen stehen.
Begleitet wird das Symposium vom 21.-23. November mit einer Filmreihe im Capitol Kino in Mainz. Die Filmreihe mit DEFA-Indianerfilmen findet in Kooperation mit FILMZ – Das Festival des deutschen Kinos und dem Deutschen Filminstitut e.V. statt.
Beginn ist jeweils um 20:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Das Symposium und die Filmreihe werden vom Verein der „Freunde der Universität Mainz e.V.“ und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur gefördert.
Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz