Hochschule Bremen: Bionik-Akteure aus zehn europäischen Ländern haben Anfang März in Berlin den internationalen Dachverband BIOKON international gegründet. In den Vorstand wurden zwei Bionik-Professoren der Hochschule Bremen berufen. Zentrale Aufgabe des Vereins ist es, den Technologie- und Wissenstransfer auf internationaler Ebene zu fördern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF fördert den Netzwerkaufbau über drei Jahre.
Eine
in den
vergangenen Jahren geschaffene solide Netzwerkstruktur aus
Wissenschaft,
Politik und Wirtschaft, gepaart mit erfolgreicher inhaltlicher Arbeit
auf dem
Forschungs- und Entwicklungssektor, haben der Bionik
in Deutschland zu einer Spitzenposition
im europäischen Raum verholfen. "Der Bundesregierung ist deshalb sehr
daran gelegen, dass bestehende Bionik-Aktivitäten in Deutschland
international
ausgebaut werden", versichert Prof. Dr. Antonia Kesel, Leiterin der
Fachrichtung Bionik an der Hochschule Bremen. "Zu diesem Zweck fördert
das
BMBF den europäischen Netzwerkaufbau, und dabei insbesondere den
Bionik-Standort Bremen, über die kommenden drei Jahre."
Antonia
Kesel ist
zusammen mit Prof. Dr. Eize Stamhuis in den siebenköpfigen,
international
besetzten Vorstand von BIOKON international
gewählt worden. Eize Stamhuis lehrt seit dem Wintersemester sowohl am
Internationalen Studiengang Bionik der Bremer Hochschule als auch an
der Universität
Groningen. Seine Professur ist Ergebnis einer direkten Zusammenarbeit
beider
Hochschulen auf europäischer Ebene.
Bei
der Gründung
von BIOKON international wurden fachliche
Arbeitsgruppen etabliert zu Themen, an denen auch an der Hochschule
Bremen geforscht
wird, wie bio-inspirierte Oberflächen und Materialien, Fluiddynamik,
Robotik
oder Sensorik. Die Arbeitsgruppen werden gemeinsame Forschungsfelder
der
Mitgliedsländer erarbeiten und diese dann in internationale
Forschungsprojekte
umsetzen, zum Beispiel innerhalb des 7. Forschungs-Rahmenprogramms der
EU.
Pressemitteilung der Hochschule Bremen