Industrial Engineering - Worthülse oder Erfolgsrezept?

Technische Universität Chemnitz: Beim 3. Symposium Wissenschaft und Praxis an der TU Chemnitz referieren am 12. November 2009 Vertreter von Miele Professional, Audi und Daimler AG sowie weiterer Unternehmen.

"Aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise ist die Lage der Industrie so ernst wie selten zuvor", sagt Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, Inhaberin der Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz, und ergänzt: "Um dem hohen internationalen Wettbewerbsdruck standzuhalten, stehen die Unternehmen mehr denn je vor der Herausforderung, effizient und kostengünstig zu produzieren." Am 12. November 2009 diskutieren Vertreter aus Wissenschaft und Praxis am Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme, welchen Beitrag das Industrial Engineering leisten kann, wenn es darum geht, die Produktivität eines Unternehmens zu verbessern. Industrial Engineering beschäftigt sich mit der Gestaltung von Arbeitsplätzen aus ingenieurwissenschaftlicher Perspektive.

In einem ersten Workshop werden Lösungskonzepte des Industrial Engineerings aus Sicht verschiedener Unternehmen und Branchen präsentiert. Dr. Andreas Dikow vom automotive-mv, der Automobilzuliefererinitiative Mecklenburg- Vorpommern, wird in seinem Vortrag über den Erfolgsfaktor Produktivität den Blick von der Arbeitskräfteproduktivität hin zu einer ganzheitlichen betrieblichen Betrachtung lenken. Oskar Heer, MTM-Vorstand und Director Labor Relations bei der Daimler AG, referiert über Industrial Engineering und Flexibilität. Thomas Heinze, Leiter Industrial Engineering von Miele Professional in Lehrte, spricht über die Verbindung von Industrial Engineering und Produktionssystemen. Im Mittelpunkt des zweiten Workshops steht die Verzahnung von Industrial Engineering und Personalmanagement. Hier referiert beispielsweise Dr. Thomas Bogus, Leiter Industrial Engineering der Audi AG, über die prozessspezifische Ermittlung des Personalaufwandes. Zu diesen und weiteren Vorträgen erwarten die Veranstalter rund 120 Teilnehmer.

Pressemitteilung der Technische Universität Chemnitz



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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