Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg:
"Christentum und Judentum" – unter diesem Titel findet in
Halle vom 15. bis 18. März der IV. Internationale
Schleiermacher-Kongress statt. Die
Schleiermacher-Gesellschaft und die Theologische Fakultät
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
veranstalten gemeinsam den Kongress, der sich den
vielfältigen kulturellen und religiösen Dimensionen des
Verhältnisses zwischen Christentum und Judentum widmet.
Insgesamt 40 Referenten aus den unterschiedlichsten
wissenschaftlichen Disziplinen werden diese ebenso
spannungsreiche wie sensible Beziehung aus verschiedenen
Blickwinkeln beleuchten. Im Fokus steht Friedrich
Schleiermachers (1768-1834) perspektivenreiche Sicht dieses
Verhältnisses, die einerseits von den Debatten der
Aufklärung geprägt war und andererseits auf die
philosophische, theologische und religionswissenschaftliche
Entwicklung bis in das 20. Jh. gewirkt hat. Schleiermacher
lehrte von 1804 bis 1807 als Theologieprofessor in Halle.
Eröffnet wird der Kongress am Sonntag, 15. März, um 19 Uhr
im Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen zu
Halle. Angekündigt sind Grußworte von Sachsen-Anhalts
Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz, dem Magdeburger Bischof
Axel Noack, dem Universitäts-Rektor Wulf Diepenbrock sowie
von Prof. Dr. Helmut Obst für die Franckeschen Stiftungen.
Den Festvortrag wird Prof. Dr. Michael Wolffsohn aus
München halten, anschließend gibt die
Schleiermacher-Gesellschaft einen Empfang. Die
wissenschaftliche Federführung des Kongresses hat Prof. Dr.
Ulrich Barth (MLU) übernommen.
Für den wissenschaftlichen Kongress werden keine
Teilnahmegebühren erhoben, die Teilnahme steht allen am
Thema Interessierten offen.
Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg