Humanbiologin Ina Koban in Greifswald ausgezeichnet

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald : Der Erste Preis beim dritten Ideenwettbewerb der Universität Greifswald wurde gestern an die Humanbiologin Ina Koban verliehen. An dem Wettbewerb unter dem Motto Einfallsreichtum muss auch Zinsen tragen hatten sich in diesem Jahr dreißig Studenten, Nachwuchswissenschaftler und Professoren mit 14 Ideenskizzen beteiligt. Gesucht wurden kreative und innovative Geschäftsideen aus Wissenschaft und Forschung, aus denen neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden können.

Die Humanbiologin Ina Koban vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin überzeugte die Jury mit einem Verfahren, mit dem Biofilmbildungen in Venenkathetern reduziert und damit die Anzahl von Infektionen bei Patienten verringert werden können. Der erste Platz in der Kategorie Wissenschaftler ist mit 5.000 Euro dotiert.

Mit dem zweiten Preis in Höhe von 2.500 Euro wurde das Team um Professor Taras Usichenko von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin ausgezeichnet. Die Mediziner entwickelten einen Test zur objektiven Erfassung der Erholung spezifischer psychomotorischen Funktionen des Menschen nach einer Allgemeinanästhesie (Narkose). Der Physiker Stephan Block erhielt den dritten Preis, dotiert mit 1.500 Euro, für ein neues physikalisches Messverfahren, das aber auch für Grundlagen-Untersuchungen zum Beispiel in medizintechnischen Bereichen interessant ist. Die Prämiengelder möchte er für die Verfeinerung der Messmethode und den Bau eines Prototyps verwenden. Das neue Verfahren ist auf die Erfassung und Auswertung spezifischer magnetischer Informationen ausgerichtet.

In der Kategorie Student zeichnete die Jury zwei herausragende Ideen mit Preisen in Gesamthöhe von 3.000 Euro aus.

Die Jury des Ideenwettbewerbs bestand aus Vertretern der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, des Technologiezentrums Vorpommern, der Sparkasse Vorpommern und des Forschungsverbundes Mecklenburg-Vorpommern. Sie hatte in einer Vorauswahl aus den eingereichten Ideenskizzen zehn für die Präsentation in der Endrunde ausgewählt. Allen Wettbewerbsteilnehmern wurde von den Vertretern des Transferverbundes Unterstützung bei der Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Ideen angeboten. Der Transferverbund ist das Kompetenznetz der Akteure, die sich am Forschungsstandort Greifswald mit dem Transfer von Wissenschaft in die Wirtschaft befassen.

Der Ideenwettbewerb der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald 2009 wurde im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern von der Universität Greifswald und dem Technologiezentrum Vorpommern durchgeführt und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Pressemitteilung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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