Holzrose für Rosenheim wird zum viel nachgefragten Symbol

Hochschule Rosenheim: Vor einem Jahr haben Studierende der Fakultät für Holztechnik an der Hochschule Rosenheim nach Vorgaben der Diakonie Rosenheim eine Rose entwickelt. Als Rosenheimer Holzrose sollte diese einfach herzustellen sein und für die Stadt als Gastgeschenk dienen.

Die Diakonie Rosenheim hat unter der Leitung von Manfred Edlmann den Entwurf umgesetzt und in deren Werkstätten im September 2008 begonnen die Rosen zu fertigen. An einen Ast werden 16 bis 24 Hobelspäne in Form von Rosenblättern angeklebt. Die in den Werkstätten der Diakonie beschäftigten Mitarbeiter verarbeiten von Hand die Holz-Materialien und formen die Rosen individuell zu Einzelstücken.

Durch die Finanzierung der ersten Kniehebelpresse durch die Soziale Stadt Rosenheim konnten etwa 40 Rosen pro Woche in Handarbeit gefertigt werden. Da die Diakonie kapazitätsmäßig schnell an ihre Grenzen gestoßen ist konnte die Hochschule ihre Finiermaschine zum Einsatz bringen und ermöglicht nun eine Herstellung von der doppelten Menge. Die Hobelspäne werden so in ausreichender Zahl und aus verschiedenen Holzarten hergestellt werden. Das Werkzeug für die Stanzmaschine wurde von Maschinenbau-Meister Arno Prexl, Mitarbeiter der Hochschule, entwickelt.

Nicht nur als Repräsentationsmodell der Stadt, sondern auch als Gastgeschenk der Hochschule, Produktbeigabe oder Jubiläumsgeschenk einiger Firmen wurde die Rose bereits ein viel gefragtes Symbol. Die handwerkliche Fertigung in den Werkstätten der Diakonie zeigt jedoch, dass es sich nicht um ein Massenprodukt handelt und die Kapazitäten immer begrenzt bleiben.

Mit der Zeit wachsen die Ideen, im Bereich der Gestaltung wie z.B. der Färbung von Hobelspänen und der Verpackung, welche die Wirkung unterstreicht. Eine von der Hochschule entwickelte Verpackung lässt eine themenbezogene Gestaltung wie z.B. zum Muttertag zu.

Seit September 2008 wurden nun etwa 2.500 Rosen gefertigt. Durch die Kreativität der Mitarbeiter der Diakonie wird die Rose immer natürlicher, besser und schöner werden. Auch die zusätzlichen Dekorationen und Verpackungs-Kreationen bringen die Naturrose zur Geltung. Für die Diakonie ist so eine interessante Beschäftigung gefunden und für Rosenheim ein Symbol, das nicht nur zur Landesgartenschau die Besucher erfreut.

Pressemitteilung der Hochschule Rosenheim



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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