Hochschule Niederrhein, Krefeld: Das Franchiseverfahren – die Nutzung eines Geschäftskonzepts gegen Entgelt – kennt man aus der Wirtschaft. Zum zweiten Mal praktiziert es nun auch die Hochschule Niederrhein zum Ausbau ihres Studienangebots. Ab Herbst dieses Jahres bietet sie eine zweijährige Weiterbildung zum Master of Business Administration an, dessen Studieninhalte ein externer Dienstleister entwickelt hat.
Dazu schloss sie jetzt einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftswissenschaften (IAW) in Mönchengladbach. Dessen Direktor Prof. Harald Vergossen ist zugleich Lehrender der Hochschule Niederrhein. Im letzten Jahr hatte die Hochschule nach dem gleichen Konzept einen berufsbegleitenden Studiengang für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung gestartet.
Ihren Job brauchen auch die Teilnehmer des neuen Studiengangs nicht aufzugeben – die Hörsaalbänke werden ausschließlich freitagabends und samstags gedrückt. Vermittelt wird ökonomische Fachkompetenz – auch ohne betriebswirtschaftlichen Erst-, aber nicht ohne Hochschulabschluß. Angesprochen sind Manager, die sich auf Führungsaufgaben vorbereiten oder bereits vorhandene Qualifikationen vertiefen wollen – und zwar in national wie global agierenden Unternehmen. Deswegen wird rund ein Drittel der Vorlesungen und Seminare in Englisch gehalten. „Die Praxis steht eindeutig im Vordergrund. Unsere Dozenten kommen zum großen Teil aus der Wirtschaft“, sagt Institutsdirektor Harald Vergossen. Mit dem neuen Angebot nehme die Hochschule aktiv die Chancen auf dem Markt der berufsbegleitenden Weiterbildung wahr, betonte Rektor Hermann Ostendorf.
Pressemitteilung der Hochschule Niederrhein, Krefeld