Hannover Messe 2010: Leibniz Universität Hannover präsentiert Innovationen

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover: Mit Schwerpunkten aus den Bereichen „Energieeffizienz – Energiemanagement“ und „Maschinenbau von Mikro bis Makro“ präsentieren 19 Institute der Leibniz Universität Hannover vom 19. bis 23. April 2010 innovative technische Entwicklungen. Die zukunftsweisenden Projekte werden auf dem Gemeinschaftsstand der Leibniz Universität, Halle 2, Stand C10, zu sehen sein. Beteiligt sind Institute aus den Fakultäten Elektrotechnik und Informatik, Bauingenieurwesen und Geodäsie, Maschinenbau sowie das Institut für Solarenergieforschung GmbH Hameln/Emmerthal.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Mehrphasenprozesse informieren über ein Verfahren zur Herstellung funktionalisierter Polymerfasern im Nano- und Mikrometerbereich zur Produktion von Trägerstukturen für künstliche Gewebe in der regenerativen Medizin. Gezeigt werden aus Feinstfasern hergestellte Beispiele für Nervenleitröhrchen, künstliche Blutgefäße, Herzklappen sowie mit Feinstfasern beschichtete Implantate. Der Sonderforschungsbereich 599 präsentiert einen Herzschlagsimulator zum Testen abbaubarer Implantate als temporäre Gewebeverstärkungen.

Neben den Möglichkeiten, unterschiedliche dezentrale Energiesysteme wie Brennstoffzellen, Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen effizient miteinander zu vernetzen, stellen Forscherinnen und Forscher Prüfverfahren zur Qualitätssicherung von Solarzellen und zur Schadensüberwachung an Rotorblättern von Windkraftanlagen („Condition Monitoring“) vor.

Gezeigt werden außerdem neuartige lichtwellengesteuerte Treiberschaltungen, die für die Überwachung von Elektronikkomponenten in Offshore-Windenergieanlagen bestimmt sind. Darüber hinaus geht es um Leistungselektronik und Induktionsverfahren zur energieeffizienten Steuerung von Maschinen und für energieoptimierte Fertigungsprozesse. Ein Forscherteam zeigt Konzepte des „Energy Harvesting“, die die in Systemen bereits vorhandenen Energieformen für andere Anwendungen nutzbar machen. Weitere Themen sind ultraschallbetriebene reibungsarme Lager, Komponenten für Motorentechnik und Robotik sowie zerstörungsfreie Prüfverfahren.

Besucherinnen und Besucher können sich außerdem über einen Robotergreifer informieren, der regellos orientierte Packstücke auch im Dunkeln orten und greifen kann, und über Bauteile, deren Dimensionen im Mikrometerbereich liegen und die in der Sensorik und Medizintechnik eingesetzt werden. Die Forschungs- und Technologiekontaktstelle uni transfer der Leibniz Universität ist am Stand präsent und berät zu Kooperationsmöglichkeiten und Angeboten für die Wirtschaft.

Pressemitteilung der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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