Eberhard Karls Universität Tübingen: Am Donnerstag, dem 23. April, 18.15 Uhr startet im Auditorium Maximum, Neue Aula, Wilhelmstr. 7 die gemeinsame Ringvorlesung der Universität Tübingen und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Die Hörer werden begrüßt vom Präsidenten der Heidelberger Akademie Prof. Hermann Hahn und von Universitätsrektor Prof. Bernd Engler. Den Eröff-nungsvortrag hält der Tübinger Urgeschichtler Prof. Nicholas Conard "Zum Akademieprojekt: The Role of Culture in Early Expansions of Humans".
Anlass der Ringvorlesung im Studium Generale-Programm der Universität Tübingen ist das 100-jährige Jubiläum der Heidelberger Akademie, das in allen Universitätsstädten des Landes Baden-Württemberg begangen wird. Im Zentrum der Tübinger Ringvorlesung steht das auf 20 Jahre angelegte neue Großprojekt "The Role of Culture in Early Expansions of Humans", das die Heidelberger Akademie an der Universität Tübingen und am Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt unterhält. Ziel des Projektes ist es, die raumzeitlichen Wanderungsmuster von frühen Menschen in Afrika, Asien und Europa zwischen 3 Millionen und 20.000 Jahren vor heute zu rekonstruieren. Außerdem sollen die natürlichen und kulturellen Bedingungen dieser Ausbreitungen erforscht werden.
Die Ringvorlesung findet jeweils donnerstags, 18.15 Uhr im Auditorium Maximum statt. Den Abschluss der Reihe bildet der Vortrag des Vorsitzenden des Wissenschaftsrats Prof. Peter Strohschneider am 16. Juli zum Thema "Die Akademien und die Idee der Einheit der Wissenschaft".
Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften wurde 1909 gegründet und ist die wissenschaftliche Akademie des Landes Baden-Württemberg. Sie ist eine von acht deutschen Akademien der Wissenschaften. Unter den rund 180 gewählten Mitgliedern mit herausragenden Vertretern aus vielen Disziplinen befinden sich auch viele Tübinger Professoren. Insgesamt fördert die Akademie derzeit 20 langfristige Forschungsvorhaben, von denen neben dem in der Ringvorlesung vorgestellten Projekt auch das Goethe-Wörterbuch und das Luther-Register in Tübingen angesiedelt sind.
Pressemitteilung der Eberhard Karls Universität Tübingen