Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: In engem kulturellen Bezug zum Ehrenkolloquium für Prof.
Dr. Walter Rolland am 12. März 2009 steht am selben Tag die
Eröffnung einer Ausstellung des Bautzener Fotografen
Jürgen Matschie mit Bildern aus Galizien und der Bukowina.
Die Ausstellung ist bis zum 29. Mai 2009 am
Universitätsplatz in den Räumen des Dekanats der
Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu sehen.
Jürgen Matschie, 1953 in Bautzen geboren, aufgewachsen im
Dorf Spreewiese, absolvierte von 1969 bis 1979 eine Lehre
als Werkzeugmacher und ein Studium als Ingenieur. Von 1979
bis 1987 leistete Jürgen Matschie sorbische Kulturarbeit in
Bautzen. In diese Zeit fiel ein Fernstudium für Fotografie
an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, das er
1986 abschloss. Seit 1988 arbeitet Jürgen Matschie
freiberuflich als Fotografiker.
Die Bilder aus Galizien und der Bukowina erschließen auf
künstlerische Weise den Kulturraum in Mittel- und
Osteuropa, der am Nachmittag im Mittelpunkt der Beiträge
auf dem Kolloquium für Professor Rolland steht. Rolland ist
in Lemberg geboren und hat dort einen Teil seiner Kindheit
verbracht. Lemberg, heute L'viv in der Ukraine, hat Jürgen
Matschie in einer Reihe von Fotografien zum Alltag und zur
Architektur dieser Stadt mit ihrem verblassten
österreichisch-ungarischen Charme festgehalten.
Eröffnung der Ausstellung:
12. März 2009, 19:30 Uhr
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 9:30 bis 11:30 Uhr
sowie von 12:30 bis 15 Uhr
Freitag von 9:30 bis 11:30 Uhr
Ort:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Dekanat der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät
"Thomasianum"
Universitätsplatz 10a
06108 Halle (Saale)
(Carsten Heckmann)
Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg