Technische Universität Ilmenau: Die Technische Universität Ilmenau hat im Jahr 2009 beim Förder-Ranking
der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) sehr gut abgeschnitten. In den meisten
Forschungsdisziplinen, die die Technische Universität besetzt,
platzierte sie
sich unter den 10 bis 20 Besten. Der Prorektor für Wissenschaft,
Professor
Klaus Augsburg, zeigt sich sehr erfreut: „Für eine Universität, die mit
100
Professuren zu den kleineren Hochschulen in Deutschland gehört, ist ein
Rang 20
im Gesamtranking der höchsten DFG-Bewilligungen in den
Ingenieurwissenschaften
überaus bemerkenswert.“
Als wesentlichen Grund für das gute Abschneiden der TU Ilmenau sieht
Prof.
Augsburg (Foto) die Profilierung durch universitätsinterne
interdisziplinäre
Forschungscluster: „In Ilmenau haben wir unsere Forschungskompetenzen
fakultätsübergreifend gebündelt und unterstützend ein internes Anreiz-
und
Steuerungssystem eingeführt. Dadurch, vor allem aber durch das
Engagement in
den Fachgebieten, hat es in der Forschung in den letzten Jahren einen
enormen
Leistungsschub gegeben.“
Den Qualitätssprung in der Forschung belegen die Zahlen: Mit jährlich
durchschnittlich 260.000 Euro an eingeworbenen Drittmitteln pro
Professur liegt
die TU Ilmenau im Thüringenvergleich mit Abstand vorn und nimmt auch
deutschlandweit eine sehr gute Position ein. Prof. Klaus Augsburg:
„Insgesamt konnten wir die Drittmitteleinnahmen in den letzten fünf
Jahren von 17 auf aktuell 25 Millionen Euro jährlich steigern, darunter
in erfreulichem
Maße den DFG-Anteil.“
Dass sich
„charakteristische Fokussierungen gerade für
vergleichsweise kleinere Hochschulen ablesen lassen“, wird im
DFG-Förder-Ranking 2009 explizit gewürdigt: „Zu nennen ist etwa die TU
Ilmenau
mit ihren Forschungsschwerpunkten der Mikro- und Nanosysteme,
ingenieurwissenschaftlichen
Systemtechnik sowie der IT-basierten Medien- und Kommunikationstechnik.
Dies
spiegelt sich deutlich in ihrem DFG-Förderprofil wider. So ist die TU
Ilmenau
im Spitzenfeld der zehn bewilligungsstärksten Einrichtungen im
Forschungsfeld
Systemtechnik der DFG platziert“.
Auch im Fördergebiet „Nanotechnologien, multifunktionelle Werkstoffe,
neue
Produktionsverfahren und -anlagen“ rangiert die TU Ilmenau mit Platz 13
im
Bundesvergleich im Spitzenfeld. Ebenso mit Platz 16 in den
Informationstechnologien und Platz 18 im Fördergebiet „Energieforschung
und
-technologie“. Bei der internationalen Attraktivität von Hochschulen
liegt die
TU Ilmenau bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die vom
Deutschen
Akademischen Austausch Dienst (DAAD) gefördert werden, auf Platz 19.
Prof. Augsburg skizziert, wie sich die Forschung der TU Ilmenau in den
kommenden Jahren weiterentwickeln soll: „Nachdem wir in diesem Jahr
fünf
Graduiertenkollegs eingerichtet haben, liegt unser Augenmerk jetzt
besonders
auf weiteren DFG-Sonderforschungsbereichen und -Forschergruppen und
nicht
zuletzt auf der Vorbereitung auf die nächste Runde der
Exzellenzinitiative des
Bundes. Den Aufbau von fakultätsübergreifenden Instituten und
technologischen
Zentren setzen wir natürlich fort. Gleichzeitig haben wir den
Forschungstransfer in die Wirtschaft verstärkt, um die TU Ilmenau zu
einem noch
stärkeren Partner für Innovation und Technologieentwicklung zu machen.“
Presemitteilung der Technische Universität Ilmenau