Filmakademie-Studierende in Hollywood und Paris

Filmakademie Baden-Württemberg : Die Teilnehmer für zwei hochkarätige Workshops, die die Filmakademie Baden-Württemberg gemeinsam mit der Landesstiftung Baden-Württemberg und der Robert Bosch Stiftung ausrichtet, stehen fest: Nach einem anspruchsvollen Bewerbungsverfahren können sich 12 Studierende über ein Ticket in Richtung „Traumfabrik Hollywood“ freuen. Und ein sechsköpfiges Team wird im Rahmen des 35mm-Workshops „fiction 35“ von Spätsommer bis Herbst 2009 einen 10-minütigen Film an der Pariser École supérieure de l’image et du son la fémis drehen.

Beide Workshops werden durch die Vergabe von Stipendien der Landesstiftung Baden-Württemberg und mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung ermöglicht. Die Anforderungen an die Bewerber waren hoch: Neben hervorragenden Sprachkenntnissen mussten die Teilnehmer auch eine besondere künstlerische Befähigung sowie ein spezielles Interesse an der französischen bzw. an der amerikanischen Lebensart und Kino-Kultur nachweisen.

Im Rahmen des Hollywood-Workshop Los Angeles erhalten besonders begabte Nachwuchstalente aus den Studiengängen Regie, Bildgestaltung/Kamera, Drehbuch, Szenenbild und Produktion das „Baden-Württemberg STIPENDIUM für Filmproduktion“ der Landesstiftung und damit die Möglichkeit, bis zu vier Wochen im Zentrum der amerikanischen Filmindustrie zu verbringen. In diesem Jahr gehören zu den glücklichen Stipendiaten die Produktionsstudierenden Amelie Küster, Tim Krüger, Verena Monßen, Laura Müller, Benjamin Munz und Franziska Specht, die Regisseure Aleksander Bach, Lars-Gunnar Lotz und Martin Schreier sowie Yoshi Heimrath (Bildgestaltung/Kamera), Rebecca Mahnkopf (Drehbuch) und Julian Wagner (Szenenbild).

Der Hollywood-Workshop findet im August 2009 an der University of California (UCLA) in Los Angeles statt. Ziel des mit Exkursionen, Vorträgen und Informationsveranstaltungen vollgepackten Workshops ist es, die Studierenden mit der Arbeitsweise amerikanischer Studios vertraut zu machen. Der Studienplan wird von der renommierten amerikanischen Hochschule UCLA erarbeitet. Die Lehrkräfte kommen aus Studios, Produktionsfirmen, TV-Sendern und der UCLA.

In Paris werden sechs Studierende Ihren Drittjahresfilm realisieren, die sich als Team für den 35mm-Workshop „fiction 35“ beworben hatten und jetzt für die Teilnahme am Programm ausgewählt wurden. Das Konzept sieht vor, den Bildgestalter Pedram Noutash sowie einen Kameraassistenten direkt in den Unterricht an der La fémis zu integrieren. Eine große Chance für den jungen Kameramann, denn nicht nur in Fachkreisen gilt die Pariser Filmhochschule als eine der herausragenden Ausbildungsstätten in der klassischen 35mm-Technik. Die Regisseurin Nadine Ilarina Voss sowie Drehbuchautorin Anais Meier und Producerin Alena Jelinek werden in Paris von Dozenten der la fémis betreut, agieren aber weitgehend selbständig. Das studentische Team wird vervollständigt durch die Editorin Yvonne Tetzlaff, die den Film an der Filmakademie in Ludwigsburg schneiden wird.

„Die beiden Workshops in Hollywood und Paris sind mit ihren weltweit renommierten Top-Dozenten für die Filmakademie Baden-Württemberg wichtige Bausteine ihrer internationalen Ausrichtung. Dazu zählen neben diesen beiden Highlights selbstverständlich auch studentische Austauschprogramme mit Filmhochschulen in Kanada, Polen, der Türkei oder Südafrika sowie die Masterclass Ludwigsburg/Paris“, erklärt der Direktor der Filmakademie, Prof. Thomas Schadt. „Für die Studierenden ist ein Auslandsaufenthalt zudem eine einmalige Gelegenheit, andere Arbeitsbedingungen kennen zu lernen und sich mit einer nicht immer vertrauten Mentalität und Kultur auseinanderzusetzen.“

Die Teilnahme an beiden Workshops sowie deren Finanzierung erfolgt durch Stipendien der Landesstiftung Baden-Württemberg, sowie durch die Robert Bosch Stiftung.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere jungen Filmemacher dank der großzügigen Unterstützung beider Stiftungen erneut Erfahrungen jenseits der vertrauten Filmakademie machen können“, so Thomas Schadt weiter. „Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gerade Auslandsaufenthalte enorm dabei helfen, den Blick zu öffnen und neue Horizonte zu erschließen.“

Pressemitteilung der Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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