Institut für Publizistik feiert die Geburtstage von Mathias Kepplinger und Jürgen Wilke gemeinsam mit namhaften Medien- und Kommunikationswissenschaftlern
(Mainz, 26. Januar 2009) Die Kommunikationswissenschaft blickt nach Mainz: Auf Einladung des Instituts für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz kommen Ende Januar mehr als 200 Gäste aus Medien und Wissenschaft zusammen, um das Lebenswerk der Mainzer Professoren Hans Mathias Keplinger und Jürgen Wilke zu würdigen. Beide Namen sind untrennbar mit dem Mainzer Institut für Publizistik verbunden, das 1993 von Elisabeth Noelle-Naumann gegründet wurde. Im letzten Jahr feierten beide ihren 65. Geburtstag - Anlass für das Institut für Publizistik, Fachkollegen zu einem zweitägigen Symposium nach Mainz einzuladen.
Am 29. und 30. Januar 2009 werden im Erbacher Hof Laudationes sowie eine Reihe wissenschaftlicher Fachvorträge zu einem Teil der Forschungsfelder der beiden Mainzer Professoren gehalten: Journalismus- und Medienwirkungsforschung, das Zusammenspiel von Politik und Medien sowie Mediengeschichte und internationale Vergleiche von Mediensystemen stehen dabei im Mittelpunkt. Zu den Rednern gehören neben dem Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Professor Dr. Georg Krausch und dem Bundesverfassungsrichter a.D. Professor Dr. Hans Hugo Klein namhafte Medien- und Kommunikationswissenschaftler wie Akiba Cohen (Tel-Aviv), Hans-Bernd Brosius (München), Wolfgang Donsbach (Dresden), Wolfgang Langenbucher (Wien), Patrick Rössler (Erfurt), Winfried Schulz (Erlangen-Nürnberg), Gerhard Vowe (Düsseldorf) und andere.
Zur Vita der Geehrten
Jürgen Wilke und Hans Mathias Kepplinger waren beide im Laufe ihrer Tätigkeit am Geschäftsführender Leiter des Instituts für Publizistik, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK).
Hans Mathias Kepplinger ist seit 1982 Professor am Mainzer Institut für Publizistik. Er war Fellow an der University of California in Berkeley (1980) und an der Harvard University (2005) sowie Gastprofessor in Tunesien, den USA (Illinois) und der Schweiz. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Center for Media and Public Affairs in Washington D. C., des Instituts für Deutsches und Europäisches Parteienrecht und Parteienforschung, des Internationalen Centrums für Werbe- und Media-Forschung, der Central Research Infrastructure for molecular Pathology (CRIP) am Fraunhofer-Institut sowie des Journal of Communication, der Studies in Communication Sciences und von Forschung & Lehre.
Jürgen Wilke war von 1984 bis 1988 Professor an der Katholischen Universität Eichstätt und lehrt seit 1988 als Professor für Publizistik an der Universität Mainz. Gastprofessuren führten ihn nach Russland und in die Schweiz. Er war Präsident der History Section der International Association for Media and Communication Research (IAMCR) und ist Mitglied in deren International Council. Im Jahre 2004 verlieh ihm die Fakultät für Journalistik der Lomonossow-Universität in Moskau den Titel „Professor honoris causa“. Wilke ist zudem Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz