TU Dortmund: Während der zweijährlich stattfindenden Konferenz des IASYM (Internationalen Vereinigung für die Erforschung von Jugendseelsorge) in Cambridge ist der Dortmunder Professor Bert Roebben zum Vorsitzenden gewählt worden. Diese ökumenische Vereinigung beschäftigt sich mit der Erforschung von Jugendseelsorge weltweit, mit der Untersuchung der Beziehung zwischen Jugendkulturen und Theologie und mit dem akademisch-theologischen Unterricht für Professionals in der kirchlichen und allgemeinen Jugendarbeit.
Die Gesellschaft wurde 1995 in Oxford durch Pete Ward, dem ehemaligen Jugendberater des Erzbischofs von Canterbury und aktuellem Professor für Jugendpastoral am Kings College in London, ins Leben gerufen. Sie wird von einem internationalen Rat (mit Mitgliedern aus Deutschland, England, der Niederlande, Norwegen, den Vereinigten Staaten und Südafrika) geleitet und verfügt über eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift (Journal of Youth and Theology) und eine Internetseite (www.iasym.org). Bei seiner Ernennung legte der neue Vorsitzende besonderen Nachdruck auf die Notwendigkeit, sich auf die Situation von Jugendlichen im Süden zu richten, auf mehr Forschung nach gelebter Religion bei jungen Menschen, auf die theologische Vertiefung von dieser Untersuchung und auf eine interkonfessionelle und interreligiöse Verbreitung der Vereinigung. Bert Roebben ist Professor und Leiter des Instituts für Katholische Theologie der Technischen Universität Dortmund. Er setzt seinen Schwerpunkt auf Forschung und Lehre im Gebiet religiöser Bildung in und außerhalb der Schule in einem Kontext von Globalisierung und Heterogenität.
Pressemitteilung der Technischen Universität Dortmund