Der Erste Weltkrieg und die Folgen in Mittel- und Osteuropa

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg : "Aufbruch und Krise. Das östliche Europa und die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg" - unter diesem Titel findet vom 9. bis 11. März 2009 am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg (Johann-Justus-Weg 147a) eine interdisziplinäre Tagung zu den Folgen des Ersten Weltkriegs statt.

Anlass ist das zwanzigjährige Bestehen des Bundesinstituts, das die Jubiläumstagung in Kooperation mit der Universität veranstaltet. Der Erste Weltkrieg hat das 20. Jahrhundert in Mittel- und Osteuropa nachhaltig geprägt. Neue Staaten sind entstanden, neue Grenzen wurden gezogen. Die Pariser Vorortverträge (1919/20) haben zahlreichen historisch gewachsenen Regionen und Siedlungsgemeinschaften eine neue politische Ordnung gegeben. WissenschaftlerInnen aus ganz Europa diskutieren auf der internationalen Tagung die kulturellen Folgen des Ersten Weltkrieges und die Auswirkungen auf Literatur, Architektur, bildende Kunst sowie die Geistes- und Kulturwissenschaften in Deutschland und in Ostmitteleuropa.

Zum Auftakt wird am Montag, 9. März, 13.00 Uhr, im BKGE die Dokumentation "80 Jahre Werkbund-Ausstellung ‚Wohnung und Werkraum’ (WuWA) in Breslau/Wroclaw 1929 – 2009", ein Gemeinschaftsprojekt des Architekturmuseums in Breslau und des Bundesinstituts, eröffnet.

Pressemitteilung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg



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