Technische Universität München
: Im „Munich Centre for Automotive Research“ (CAR@TUM) bündeln die BMW Group und die Technische Universität München (TUM) ihre Kompetenzen in Form gemeinsamer Forschungsprojekte zur Entwicklung der Automobilität der Zukunft.
Auf dem Campus Garching bekommen Pressevertreter am 8. September 2009 von 10.00 bis 16.00 Uhr erstmals Einblick in die höchst erfolgreiche Arbeit dieser Kooperation.
An der Forschungskooperation CAR@TUM beteiligen sich 25 Lehrstühle der TU München und 33 Fachstellen der BMW Group. Jeder kennt das Problem – enge Parklücken und formschöne Coupé-Türen führen fast zwangsläufig zu Verrenkungen beim Aussteigen und oft auch zu unangenehmen Bagatellschäden am eigenen oder, schlimmer noch, an fremden Fahrzeugen. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mehrerer Fachbereiche der Universität, sowie den BMW Entwicklungsingenieuren würde hierfür eine innovative mechatronische Lösung erarbeitet. Das Ergebnis: ein Prototyp mit speziellen Türen und einer neuartigen Sitzkinematik. Erleben Sie diesen Versuchsaufbau und auch wie die Forschungsarbeit dazu abläuft.
Eine besondere Herausforderung im Auto stellen die Mensch-Maschine-Interaktionen dar, das heißt Bedien- und Anzeigekonzepte, die möglichst ablenkungsfrei und intuitiv funktionieren. Die Forschung untersucht dabei auch ergonomische und psychologische Zusammenhänge. Auch die Ergebnisse aus diesen Projekten können Sie selbst an Versuchsaufbauten und im Fahrsimulator nachvollziehen.
Eine für den Kunden meist unsichtbare Infrastruktur im Auto, die Bordelektronik, stellt mit den wachsenden Anforderungen der heutigen Zeit immer größere Aufgabenfelder. Schließlich sind derzeit 90 Prozent der Innovationen im Auto getrieben von Software. Wie eine zukünftige IT-Architektur im Fahrzeug aussehen könnte, haben Forscher der TU München in einem BMW 7er prototypisch umgesetzt. Auch dieses Fahrzeug wird dabei vorgestellt.
Daneben bieten sich Interviewgelegenheiten mit den betreuenden Professoren sowie den BMW Group Projektleitern und die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Doktoranden werden Ihre Projekte selbst vorstellen.
Pressemitteilung der Technischen Universität München