Brigitte-Gilles-Preis wird verliehen

RWTH würdigt die Förderung von Mädchen und Frauen: Auch in diesem Jahr verleiht die RWTH wieder den „Brigitte-Gilles-Preis“, benannt nach der ersten Frauenbeauftragten der Aachener Hochschule. Ausgezeichnet werden auf diese Weise einerseits Projekte von Schulen, die das Interesse von Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 an Naturwissenschaften oder Technik fördern. Zugleich sollen aber auch Maßnahmen von Hochschuleinrichtungen oder -angehörigen Anerkennung finden, die Studentinnen vor allem in ihren Anfangssemestern unterstützen und junge Frauen besonders in den Natur- und Ingenieurwissenschaften fördern.

Eine Preisträgerin des Brigitte-Gilles-Preises 2008 ist eine Arbeitsgruppe der St. Angela-Schule aus Düren, die schon seit mehreren Jahren besteht und von der Lehrerin Dr. Inge Löbermann geleitet wird. Zu den Aktivitäten zählt hier die regelmäßige Teilnahme an einer Initiative der Dürener Schulen und der Vereinigten Industrieverbände zur Förderung naturwissenschaftlicher Nachwuchstalente. Außerdem werden von der Arbeitsgemeinschaft regelmäßige Besuche in Einrichtungen der RWTH angeboten, um Einblicke in aktuelle und praktische Forschungsarbeiten zu erhalten. Die Projektthemen reichen dabei von der Brennstoffzelle über nachwachsende Rohstoffe bis hin zur Nanotechnologie. Der außerschulische Lernort RWTH spielt damit bei der Förderung dieser Schülerinnen eine große Rolle.

Innerhalb der RWTH konnte sich ein gemeinsames Team aus der Fakultät für Elek-trotechnik und des Exzellenzclusters UMIC - das Kürzel steht für Ultra high-speed Mobile Information and Communication - durchsetzen. Es entwickelte auf Grundlage einer Bedarfsanalyse neue Initiativen, um jungen Frauen von der Schule bis zum Berufsleben bessere Studien-, Arbeits- und Lebensbedingungen zu bieten. Ein wesentliches Ziel ist, die Zahl der Wissenschaftlerinnen in den Ingenieurwissenschaften der RWTH auf ein Viertel zu erhöhen. Das Team engagiert sich zudem für den Aufbau eines Netzwerkes ehemaliger Studentinnen und Wissenschaftlerinnen. Zudem ist langfristig die Einrichtung einer Stiftung zur Förderung weiblicher Studierender in der Elektrotechnik und Informationstechnik geplant.

Beide Gewinnergruppen erhalten ihre Auszeichnungen, die jeweils mit 2.500 Euro dotiert sind, im Rahmen der Veranstaltung „RWTHtransparent 2009 – team at work“ am 30. Januar 2009.

Pressemitteilung der RWTH Aachen



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

Bewerten Sie diesen Artikel

Aktionen

Architektur

Ausstellungen

Bauprojekte

Geologie

Geschichte

Gesellschaft

Handel

Hochschule allgemein

IT

Jura

Kooperationen

Kunst

Lehre

Linguistik

Literatur

Maschinenbau

Medien

Medizin

Namen & Leute

Naturwissenschaft

Pädagogik

Philosophie

Politik

Preise

Psychologie

Stipendien

Tagungen

Technik

Theologie

Umwelt

Veranstaltungen

Verkehr

Veröffentlichungen

Vorträge

Wirtschaft

aktuell



An der accadis Hochschule Bad Homburg Management studieren

HN.com durchsuchen:

  

© 2012 Hochschulnachrichten,  Alle Rechte vorbehalten.  Impressum | Anmelden