6. Transdisziplinäres Kolloquium an der HFF

Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam: Am 16. November 2009 lädt das Institut für künstlerische Forschung der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ das 6. Mal zum Transdisziplinären Kolloquium nach Potsdam-Babelsberg ein. Dieses Mal diskutiert die Institutsleiterin Prof. Dr. Kerstin Stutterheim mit ihren Gästen über Dokumentarfilm, Wissenschaft und Forschung.

Lässt sich der Blick der Forscherin oder des Wissenschaftlers mit dem von Filmemachern vereinen? Kann man Filmisches mit Wissenschaftlichkeit verbinden und wenn ja, dann wie? Ist der Dokumentarfilm ein Grenzgänger oder das Bindeglied zwischen Kunst und Forschung? Zu diesen und anderen Fragen geben die Filmemacherin Dr. Viola Stephan und der Filmemacher Dr. Luc Schaedler einen Einblick in ihre Arbeit und werden diese anschließend diskutieren.

Die Berliner Filmemacherin und Produzentin Dr. Viola Stephan wurde in Heidelberg geboren, studierte in Berlin wie London und übersiedelte nach ihrer Promotion nach New York. Dort arbeitete sie als Theaterregisseurin und besuchte die Filmschule der NYU. Sie drehte „Mit dem Verstand ist Rußland nicht zu fassen“ (1981), „Damenwahl - Szenen aus dem Abendland“ (1999), „Die Reise von Petersburg nach Moskau“ (1989), „Making of“ (2005) und „Juzovka - Letters from the Wild Field“ (2008) – um nur einige ihrer Filme zu nennen.

Dr. Luc Schaedler ist Anthropologe und Filmemacher. Er studierte Visuelle Anthropologie und Filmwissenschaft an der Universität Zürich und promovierte mit „The Angry Monk“ in Visueller Anthropologie. Er ist Dozent für Ethnologie und Film, aber auch Filmemacher. 1998 entstand unter seiner Regie „Made in Hong Kong“.

Die Reihe „Transdisziplinäres Kolloquium“ wird vom Institut für künstlerische Forschung der HFF organisiert. Das Institut wurde im Juni 2008 gegründet, um neben der bereits etablierten medienwissenschaftlichen Forschung die noch junge Disziplin der künstlerischen Forschung an der HFF zu verankern und zu fördern. Künstlerische Forschung nähert sich künstlerischen Werken aus einer neuen Perspektive. Es geht nicht mehr um eine retrospektive Erforschung eines Werkes durch Kunsthistoriker oder andere Spezialisten, wie sie die traditionellen Kunstwissenschaften praktizieren, sondern um eine viel komplexere Herangehensweise durch Forschende, die den Blick des Künstlers wie des Wissenschaftlers in sich vereinen und so Kunst und ihren Entstehungsprozess auf besondere Weise reflektieren. Die Methode eignet sich besonders zur Analyse des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft.

Das Institut für künstlerische Forschung wird von Prof. Dr. Stutterheim geleitet. Die Transdisziplinären Kolloquien des Instituts finden vierteljährlich statt und widmen sich aktuellen Forschungsthemen der künstlerischen Forschung im Bereich der zeitbasierten Medien. Sie sind öffentlich und der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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