200 Jahre Charles Darwin - Austellung im Schülerlabor der Ruhr-Uni Bochum

Ruhr-Universität Bochum: Mit seinem Werk "Origin of Species" revolutionierte er die Naturwissenschaft wie kaum ein zweiter: Charles Darwin, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre und dessen bedeutendstes Werk vor 150 Jahren erschien. Anlässlich des "Darwin-Jahres" und begleitend zu Biologie-Projekten zum Thema Evolution zeigt das Alfried Krupp-Schülerlabor der RUB ab dem 24.4. die Ausstellung "(R)Evolution". Konzipiert von Prof. Dr. Wolfgang Kirchner und Studierenden der Fakultät für Biologie und Biotechnologie, geht es um Leben und Werk des Naturforschers. Die Ausstellung ist bis Ende Juli öffentlich zugänglich (Montag bis Freitag 8 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung).

Eröffnung am 23.4.

Eröffnet wird die Ausstellung am kommenden Donnerstag, 23. April, um 16.15 Uhr mit einem Vortrag des Bochumer Philosophen Prof. Dr. Helmut Pulte über "Darwin und die exakten Wissenschaften: Zur Kontroverse um den Wissenschaftsbegriff des Viktorianischen Zeitalters." Bei der anschließenden Vernissage führen Prof. Kirchner und der Wissenschaftsjournalist Richard Friebe (u. a. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Süddeutsche Zeitung) durch die Ausstellung. Die Eröffnung ist öffentlich, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Evolution in Aktion

Neben Texten und Abbildungen zu Leben und Werk Darwins enthält die kleine Ausstellung originales Anschauungsmaterial, etwa die Erstausgabe von "Origin of Species", sowie interaktive Elemente - zum Beispiel Aufzeichnungen aus Darwins Tagebüchern zum Hören. In einem Modellversuch am Bildschirm können die Besucher aber auch "Evolution in Aktion" erleben und die rasante Entwicklung des Birkenspanners mit verfolgen. Der ursprünglich helle Falter wurde in Großbritannien zu Zeiten der industriellen Revolution binnen 100 Jahre immer dunkler, fast schwarz, um sich der stark verschmutzten Umgebung anzupassen und seine Tarnung auf den Birkenblättern aufrechtzuerhalten. Nachdem die Luft ab Mitte des 20. Jahrhunderts wieder sauberer wurde, nahm auch der Falter wieder eine hellere Farbe an, so dass heute etwa 90 Prozent der Population dem ursprünglichen Erscheinungsbild gleicht. Ein Beispiel dafür, dass Evolution zuweilen sehr schnell abläuft.

Ergänzung zu Biologie-Projekten

Die Ausstellung begleitet Projekte im Schülerlabor zum Darwin-Jahr - etwa das neue, vor kurzem gestartete Projekt "Auf den Spuren unserer Vorfahren", in dem die Schüler DANN aus Mundschleimhautzellen gewinnen und die Abstammung ihrer eigenen Vorfahren über 100.000 Jahre zurückverfolgen können. Idee und Konzept der Ausstellung entstanden im vergangenen Semester in einem Seminar bei Prof. Kirchner.

Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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