12-jähriger Nachwuchskünstler präsentiert in „Ein Anfang“ erste eigene Werke

Hochschule Harz: Nur wenige Tage vor Beginn des Wintersemesters konnte an der Hochschule Harz die erste Ausstellung des gerade einmal 12-jährigen Nachwuchskünstlers Johannes Unger am Donnerstagabend, den 24. September 2009, eröffnet werden. Unter dem Titel „Ein Anfang“ präsentiert der Blankenburger Gymnasiast den anwesenden Gästen eine gelungene Auswahl seiner bisherigen Werke im modernen Ambiente der „Papierfabrik“ der Hochschule Harz. „Ich finde meine Inspiration vor allem in den architektonischen Bauweisen der Jahre 1850 bis 1950 – besonders an den in dieser Zeit unzählbar entstandenen Kirchen. Aber auch die Werke Lionel Feiningers, Pablo Picassos und Paul Klees sind Ausgangpunkt meiner eigenen Bilder und regen mich oft an“, betonte Johannes Unger fachkundig.

Der 1997 in Halberstadt geborene Nachwuchskünstler wohnt in Blankenburg. Derzeit besucht er die siebente Klasse des Gymnasiums Am Thie, einem Schul-Kooperationspartner der Hochschule Harz, und nimmt dort am bilingualen Unterricht teil. Seit nunmehr vier Jahren malt er und experimentiert mit verschiedenen Techniken, auf der Suche nach seiner ganz eigenen Ausdrucksform. Zu Beginn nutzte Johannes Unger vor allem Wasser- und Acrylfarben, aber auch Bleistift, Kohle und Linoldruck gehören zu seinem Repertoire. „Wir freuen uns, dass wir für diese durchaus beeindruckenden Werke eines jungen Schüler-Künstlers ein geeignetes Forum an der Hochschule Harz bieten können“, eröffnete Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann die abendliche Vernissage. „Es ermutigt zu sehen, dass sich junge Menschen neben der Schule und anderen privaten Interessen auch mit etwas so Feinsinnigem wie darstellender Kunst befassen und in der Lage sind, in Anlehnung an bekannte Maler des 20. Jahrhunderts kleine Werke zu schaffen, die - wie hier zu sehen - durch ihre Technik, insbesondere scharfen geometrischen Schnitten und interessanten Themen beeindrucken.“

Auch Alt-Meister Karl Oppermann, vormals Professor für freie Malerei an der heutigen Universität der Künste Berlin und heute erster Vorsitzender des Kinderatelier Harz e.V., zeigt sich angetan von den Fertigkeiten des Nachwuchskünstlers: „Die Ausstellung ist ein hervorragendes Beispiel für die Unterstützung, die ein talentiertes Kind zuteil werden kann, wenn Schule, besondere regionale Bildungseinrichtungen und Elternhaus zusammenwirken, um seine Entwicklung zu fördern.“
Vielseitig ist Johannes Unger aber auch auf anderen Gebieten: Sport nimmt inzwischen einen großen Teil seiner Freizeit ein, er spielt jedoch auch Klavier und ist eine begeisterte Leseratte, besonders Sachbücher haben es ihm angetan. Die Kunst ist dennoch ein bedeutender Teil seines Lebens. Neben dem Besuch einer Arbeitsgemeinschaft hat er im letzten Jahr eine Woche lang an einem speziellen Sommer-Camp für junge Künstler in Naumburg teilgenommen.

Die Werke von Johannes Unger sind noch den ganzen Herbst über in den Räumen der „Papierfabrik“ (Haus 9), Am Eichberg 1, in Wernigerode montags bis donnerstags von 9 bis 19 Uhr, freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung der Hochschule Harz, Wernigerode und Halberstadt



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