550 Personen besuchten den 5. Paderborner Grundschultag an der Uni Paderborn

Universität Paderborn: Am 11.3. fand an der Universität Paderborn der 5. Paderborner Grundschultag statt, der vom Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) der Universität Paderborn veranstaltet wurde. Der Paderborner Grundschultag wird in einem dreijährigen Rhythmus durchgeführt und hat sich inzwischen in der Region als Forum für die Begegnung und den Erfahrungsaustausch zwischen Hochschule und Schulpraxis etabliert.

Auch in diesem Jahr ist es gelungen, mit Kooperationspartnern aus Lehrerfortbildung und Schulberatung Referentinnen und Referenten zu gewinnen, die unter dem Themenschwerpunkt „Lernprozesse professionell begleiten“ fachwissenschaftliche Impulse gaben und diagnostische Verfahren sowie didaktisch-methodische Konzepte zur Förderung individueller Lernprozesse im Unterricht vorstellen.

Nach der Begrüßung der etwa 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Dorothee Meister ging Prof. Dr. Rita Burrichter, Sprecherin der Projektgruppe „Grundschule plus“ des PLAZ, in ihrem Vortrag „Diagnostik und Förderung – (k)ein neues Programm der Lehrerbildung“ auf die Bedeutung der Diagnosekompetenz heutiger Lehrerinnen und Lehrer ein. Lernstandserhebungen, das Gesamtkonzept der frühkindlichen Förderung und der Übergang zur weiterführenden Schule, der maßgeblich durch das Gutachten der Grundschullehrkraft bestimmt wird, sind einige der Gesichtspunkte, die eine besondere Professionalisierung und damit die Kenntnis wissenschaftlich fundierter Modelle und Projekte im Bereich der Diagnose und Förderung erforderlich machen.

Ein Aspekt, der besonders seit PISA öffentlich debattiert wird, ist die Frage, inwieweit die Hirnforschung frühkindliches Lernen erklären und didaktische Ansätze liefern kann. Zu dieser Fragestellung referierte Dr. Nicole Becker, Universität Tübingen, im Hauptvortrag unter dem Titel „Von der Hirnforschung lernen? Eine kritische Reflexion der pädagogischen Relevanz neurowissenschaftlicher Erkenntnisse“.

Neben einem Markt der Möglichkeiten, der von zahlreichen Teilnehmern besucht wurde, gab es 28 fachbezogene und praxisorientierte Workshops. Weitere Informationen im Internet: http://plaz.uni-paderborn.de. Tel.: 05251-60-3664.

Pressemitteilung der Universität Paderborn



© www.hochschulnachrichten.com    c.kexel

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